20.000 Euro für Mentoring-Projekt im Landkreis Neuwied gegen Bildungsungleichheit
Niklas Neumann20.000 Euro für Mentoring-Projekt im Landkreis Neuwied gegen Bildungsungleichheit
Neues Mentoring-Projekt im Landkreis Neuwied erhält 20.000 Euro von der LOTTO-Stiftung Rheinland-Pfalz
Die Initiative "Kein Kind zurücklassen" setzt sich für benachteiligte Kinder ein, indem sie diese mit ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren an örtlichen Schulen zusammenbringt. Wie die Verantwortlichen mitteilen, steht dabei der Aufbau von Vertrauen sowie die Förderung sozialer und schulischer Kompetenzen im Mittelpunkt. Die LOTTO-Stiftung Rheinland-Pfalz unterstützt das Vorhaben nun mit einer Förderung in Höhe von 20.000 Euro.
Aktuell ist das Programm an 23 Grundschulen im Landkreis Neuwied aktiv, wo 44 Mentorinnen und Mentoren mitwirken. Jede Freiwillige, jeder Freiwillige widmet pro Woche zwei Stunden der individuellen Betreuung eines Kindes – direkt im schulischen Umfeld. Die Treffen zielen darauf ab, Schülerinnen und Schülern zu helfen, die mit Lernhindernissen oder emotionalen Belastungen kämpfen.
Die neuen Mittel fließen in Workshops für die Mentorinnen und Mentoren, die sich mit den Folgen der COVID-19-Pandemie befassen. Themen wie soziale Isolation, Ängste, Rückzugsverhalten und Verhaltensauffälligkeiten stehen im Fokus – Bereiche, in denen Kinder weiterhin besonderen Unterstützung bedürfen. Laut den Projektrichtlinien basiert die Mentoring-Beziehung auf Vertrauen, was sowohl die kognitive als auch die soziale Entwicklung der Kinder stärkt.
Die LOTTO-Stiftung Rheinland-Pfalz ist seit Langem ein wichtiger Förderer der Initiative und unterstreicht damit ihr Engagement für Chancengleichheit im Bildungsbereich. Zwar ist unklar, wie viele Schulen und Mentorinnen bundesweit beteiligt sind, doch die lokalen Auswirkungen im Landkreis Neuwied sind bereits spürbar.
Mit der 20.000-Euro-Förderung werden die Schulungen für die Ehrenamtlichen ausgebaut, um sie besser auf die Bedürfnisse von pandemiebedingt belasteten Kindern vorzubereiten. Mit bereits 44 aktiven Mentorinnen und Mentoren wächst das Projekt weiter und bietet gezielte Hilfen für junge Lernende. Die Schulen im Landkreis verfügen nun über mehr Ressourcen, um Schülerinnen und Schüler bei schulischen und emotionalen Herausforderungen zu unterstützen.






