28 January 2026, 04:24

20 Abgeordnete verlassen den Landtag – Rheinland-Pfalz steht vor einem historischen Wandel

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20 Mitglieder treten zurück - Schreiner ist am längsten dabei - 20 Abgeordnete verlassen den Landtag – Rheinland-Pfalz steht vor einem historischen Wandel

20 Abgeordnete verlassen den Landtag in Rheinland-Pfalz – eine Ära geht zu Ende

Mit Blick auf die nächste Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ziehen sich 20 Parlamentarier aus der Politik zurück. Unter ihnen sind prägende Persönlichkeiten, die die Landespolitik über Jahrzehnte mitgestaltet haben. Ihr Abschied markiert das Ende langer Karrierewege im öffentlichen Dienst.

Einer der bekanntesten Köpfe ist Roger Lewentz, der seit 35 Jahren eine Schlüsselfigur in SPD-geführten Regierungen war. Sein Rückzug – zusammen mit weiteren erfahrenen Politikern der großen Parteien – deutet auf einen Wandel in der politischen Landschaft des Landes hin.

Lewentz, der langjährige SPD-Politiker, hat die Politik in Rheinland-Pfalz wie kaum ein anderer geprägt. Nach 35 Jahren im Amt blickt er nun auf einen neuen Lebensabschnitt, der vor allem der Familie gelten soll. Sein Ausscheiden hinterlässt eine spürbare Lücke, denn er zählt zu den bekanntesten Abgeordneten der Region.

Auch die CDU verliert erfahrene Mitglieder. Horst Gies, seit 2011 im Landtag, spielte während der Flutkatastrophe im Ahrtal eine zentrale Rolle und stand in der Krise vor enormen Herausforderungen. Martin Haller, ein weiterer SPD-Abgeordneter, sitzt seit 2006 im Parlament und leitete den Untersuchungsausschuss zu derselben Flut. Gerd Schreiner, fast 30 Jahre CDU-Landtagsabgeordneter, kehrt hingegen in seinen ursprünglichen Beruf als Architekt zurück.

Die Grünen verabschieden sich von zwei langjährigen Mitgliedern: Jutta Blatzheim-Roegler, seit 2011 im Landtag, setzte sich vor allem für Verkehrspolitik ein. Bernhard Braun will nach rund 15 Jahren im Amt weiterhin an Projekten zur historischen Aufarbeitung des Landes mitwirken.

Die FDP verliert gleich drei Abgeordnete: Michael Frisch, Matthias Joa und Martin Louis Schmidt, die alle nach 2016 in den Landtag einzogen. Die liberale Politikerin Cornelia Willius-Senzer aus Mainz scheidet mit 82 Jahren nach einem Jahrzehnt im Parlament aus und blickt dankbar auf ihre Zeit zurück. Auch Alexander Fuhr, seit 2001 SPD-Mitglied, zieht sich aus der Politik zurück.

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Die Abgänge sind Teil eines größeren Generationenwechsels – 20 Abgeordnete kandidieren nicht erneut. Damit enden Kapitel, die zusammen mehrere Jahrzehnte parlamentarischer Arbeit umfassen.

Der nächste Landtag wird ohne diese langjährigen Politiker ein anderes Gesicht haben. Ihre kombinierte Erfahrung summiert sich auf weit über ein Jahrhundert öffentliches Wirken. Die Veränderungen werden die Debatten und die Führung in Rheinland-Pfalz in den kommenden Jahren prägen.