21 April 2026, 18:20

58 Millionen Euro für die Modernisierung der GFO Kliniken Rhein-Berg

Schwarzes und weiße ArchitekturdiaGRAMM des Rosenhof-Krankenhauses in Hamburg, Deutschland, das detaillierte Pläne mit zahlreichen Drähten, Räumen, Fluren und Textanmerkungen zeigt.

58 Millionen Euro für die Modernisierung der GFO Kliniken Rhein-Berg

GFO Kliniken Rhein-Berg sichert 58 Millionen Euro für Krankenhausmodernisierung

Die GFO Kliniken Rhein-Berg erhalten 58 Millionen Euro aus dem Krankenhaustransformationsfonds des Bundes, einem zentralem Baustein des nationalen Reformprogramms. Mit den Mitteln sollen die Standorte modernisiert, die Patientenversorgung verbessert und die chronische Überlastung in den wichtigsten Einrichtungen entlastet werden.

Im Mittelpunkt der Umstrukturierung steht die Stärkung der Grund- und Regelversorgung. Fachbereiche wie Neurologie und Geriatrie bleiben am Marien Hospital in Bergisch Gladbach angesiedelt. Das Vinzenz-Pallotti-Hospital in Bensberg wird hingegen seine Innere Medizin und weitere Spezialabteilungen ausbauen.

Die 58 Millionen Euro Fördergelder – kombiniert mit Eigenmitteln der GFO – fließen vor allem in die Modernisierung des Vinzenz-Pallotti-Hospitals. Durch die Maßnahmen entstehen mehr Platz für Patienten und Personal, was die seit Langem kritisierten beenigten Raumverhältnisse entschärft. Zudem wird die Schule für Gesundheitsberufe nach Marien Hospital verlegt und die lokale Hospizversorgung ausgebaut.

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Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (Nordrhein-Westfalen) lobte den Start der Reform als wichtigen Schritt für die langfristige medizinische Versorgung der Region. Die GFO Kliniken Rhein-Berg hätten ihre Standorte bereits an die neuen Vorgaben angepasst und verfolgten damit einen zukunftsweisenden Ansatz in der Gesundheitsversorgung.

Die Förderung ermöglicht nicht nur die Modernisierung des Vinzenz-Pallotti-Hospitals und bessere Arbeitsbedingungen für das medizinische Personal, sondern kommt auch der wachsenden Nachfrage nach Gesundheitsleistungen in der Region entgegen. Zudem werden die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte gestärkt und die palliativmedizinische Versorgung am Lebensende verbessert.

Quelle