08 March 2026, 16:18

84-Jährige verliert 300.000 Euro durch perfiden Enkeltrick-Betrug

Eine Goldmünze mit der Aufschrift "Gut für 50 in Waren" auf einem weißen Hintergrund.

Polizeifake: Senior verliert 300.000 Euro - 84-Jährige verliert 300.000 Euro durch perfiden Enkeltrick-Betrug

Eine 84-jährige Frau aus Hilden bei Düsseldorf hat ihr gesamtes Erspartes verloren, nachdem sie Opfer eines raffinierten Betrugs wurde. Kriminelle, die sich als Polizisten ausgaben, brachten sie dazu, rund 300.000 Euro in bar sowie Gold zu übergeben. Der Schwindel flog erst Monate später auf, als sie einen Kredit aufnehmen wollte.

Der Betrug begann im Dezember 2021 mit einem Anruf. Ein Mann, der sich als Polizeibeamter ausgab, überzeugte die Frau, sie stehe im Zusammenhang mit Ermittlungen in einer Strafsache. In den folgenden Wochen setzten weitere Anrufer – die sich als Staatsanwälte, Richter und Bankmitarbeiter ausgaben – sie unter Druck, Geldzahlungen zu leisten.

Die Betrüger wiesen sie an, ihr Geld abzuheben, in Gold umzutauschen und es einem angeblichen Kurier der Staatsanwaltschaft zu übergeben. Die Frau kam der Aufforderung nach, ohne den Schwindel zu durchschauen.

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Erst am 6. März 2022 kam der Betrug ans Licht. Bankangestellte wurden misstrauisch, als die Frau einen Kredit beantragen wollte und dabei ungewöhnliche Transaktionen auffielen. Sie informierten die Polizei, woraufhin das volle Ausmaß des Betrugs bekannt wurde.

Die Geschädigte verlor etwa 300.000 Euro, bevor der Schwindel aufgedeckt wurde. Die Behörden ermitteln nun in dem Fall, doch aktuelle Zahlen zu ähnlichen Betrugsfällen in Deutschland liegen derzeit nicht vor. Der Vorfall zeigt, wie Kriminelle gezielt das Vertrauen älterer und schutzbedürftiger Menschen ausnutzen, um sie um hohe Summen zu prellen.

Quelle