25 April 2026, 10:16

AfD lehnt Ilse Aigner als Bundespräsidentin ab – "Zu parteiisch"

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text.

AfD lehnt Ilse Aigner als Bundespräsidentin ab – "Zu parteiisch"

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat sich gegen Ilse Aigner als Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin ausgesprochen. Die AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel kritisierte Aigners Bilanz und argumentierte, die Position erfordere eine Persönlichkeit, die von allen Parteien respektiert werde. Die AfD besteht darauf, dass das Präsidentenamt über den Parteienstreit erhaben bleiben müsse.

Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags und Mitglied der CSU, sieht sich mit Widerstand der AfD konfrontiert. Die Parteichefin Weidel warf Aigner vor, wiederholt die Interessen ihrer eigenen Partei über die der Opposition gestellt zu haben. Dies mache sie laut Weidel für das überparteiliche Amt der Bundespräsidentin ungeeignet.

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Die Haltung der AfD gründet auf der Überzeugung, dass das Präsidentenamt von einer allgemein anerkannten Persönlichkeit ausgefüllt werden müsse. Weidel betonte, das Amt dürfe nicht von einer aktiven Parteipolitikerin besetzt werden. Stattdessen forderte sie eine Kandidatin oder einen Kandidaten, der verschiedene politische Lager zusammenführen könne.

Aigners Kandidatur, die von der CSU unterstützt wird, stößt nun auf deutlichen Widerstand. Die Ablehnung durch die AfD unterstreicht die wachsenden Spannungen darüber, wer Deutschland auf höchster repräsentativer Ebene verkörpern soll.

Die Opposition der AfD bedeutet, dass Aigners möglicher Anlauf auf die Präsidentschaft früh auf Herausforderungen stößt. Die Bedenken der Partei richten sich gegen ihre vermeintliche Parteilichkeit und die Notwendigkeit einer neutralen Figur. Die Debatte über ihre Eignung wird voraussichtlich anhalten, während die Diskussionen voranschreiten.

Quelle