AfD plant Schuluniformen für Schüler und Lehrer in Rheinland-Pfalz – Pilotprojekt in Vorbereitung
Jonas KrausAfD plant Schuluniformen für Schüler und Lehrer in Rheinland-Pfalz – Pilotprojekt in Vorbereitung
Die AfD in Rheinland-Pfalz hat einen Plan für die Einführung einer verpflichtenden Schuluniform vorgelegt. Dem Vorschlag zufolge müssten sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrer diese tragen. Parteivertreter argumentieren, dass dadurch Mobbing aufgrund teurer Markenkleidung eingedämmt und die Konzentration auf schulische Leistungen gesteigert werde.
Das Konzept orientiert sich am britischen Schulsystem, in dem Uniformen üblich sind. Die AfD vertritt die Auffassung, dass der Verzicht auf sichtbare Statussymbole den sozialen Druck unter den Schülerinnen und Schülern verringern würde. Zudem solle eine einheitliche Kleidung den Fokus wieder stärker auf das Lernen lenken.
Die Partei plant, die Idee zunächst in einem Pilotprojekt zu erproben, bevor eine flächendeckende Umsetzung erfolgt. Ein konkreter Termin für die offizielle Bekanntgabe der Regelung steht jedoch noch nicht fest. Medienberichten zufolge soll der Antrag in der letzten Woche der aktuellen Legislaturperiode eingebracht werden – voraussichtlich nach dem 26. Januar 2026. Der Vorstoß erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der deutsche Verfassungsschutz prüft, ob die AfD als "gesichert rechtsextremistische" Organisation eingestuft werden soll.
Sollte der Vorschlag angenommen werden, würde dies eine deutliche Veränderung im Bildungssystem Rheinland-Pfalz' bedeuten. Alle Schulen müssten dann für Lehrer und Schülerinnen und Schüler Uniformen einführen. Die AfD wirbt dafür, dass dies ein gerechteres Umfeld schaffe. Wann genau die Ankündigung erfolgt und wann ein mögliches Pilotprojekt starten könnte, bleibt jedoch unklar.
