09 June 2026, 20:13

Airbus fordert rasche Entscheidung für neues europäisches Kampfflugzeug

Nach FCAS-Ausstieg - Airbus: Kann eigenes Kampfflugzeug entwickeln

Airbus fordert rasche Entscheidung für neues europäisches Kampfflugzeug

Airbus drängt auf schnelle Entscheidung für Europas nächstes Kampfflugzeugprogramm

Der Vorstoß kommt nach dem Scheitern des Future Combat Air System (FCAS). Nun diskutieren Unternehmensführer und Politiker, wie es weitergehen soll.

Thomas Pretzl, Vorsitzender des Betriebsrats von Airbus Defence and Space, forderte die Politiker zum zügigen Handeln auf. Er warnte, dass Verzögerungen wertvolle Entwicklungszeit verschwendeten. Pretzl schlug vor, umgehend ein neues Projekt zu starten und lud andere Nationen zur Teilnahme ein.

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Pretzl zeigte sich überzeugt, dass Airbus die Führung übernehmen könne. Er betonte, das Unternehmen verfüge bereits über das Know-how, um ein eigenes Kampfflugzeug zu entwickeln. Seine Äußerungen folgten auf das jüngste Zerwürfnis in der FCAS-Partnerschaft zwischen Deutschland, Frankreich und Spanien.

Reinhard Brandl, Generalsekretär der CSU-Bundestagsfraktion, unterstrich die Notwendigkeit europäischer Zusammenarbeit. Deutsche Unternehmen könnten seiner Meinung nach eine zentrale Rolle in jedem künftigen Kampfflugzeugprogramm spielen. Brandl hob zudem die Bedeutung grenzüberschreitender Kooperationen in Rüstungsprojekten hervor.

Der Appell zur Eile spiegelt wachsende Sorgen über Europas Kampfflugzeugfähigkeiten wider. Airbus fordert eine rasche politische Entscheidung, um weitere Rückschläge zu vermeiden. Das Unternehmen und seine Unterstützer streben nun an, die Entwicklung – mit oder ohne die ursprünglichen FCAS-Partner – neu zu starten.

Quelle