Andernachs neues Präventionsteam kämpft ab 2026 gegen Kriminalität und Cybermobbing
Lukas BauerAndernachs neues Präventionsteam kämpft ab 2026 gegen Kriminalität und Cybermobbing
Die Polizei Andernach wird Beginn 2026 ein spezialisiertes Präventionsteam einführen. Die neue Einheit widmet sich der Kriminalprävention in verschiedenen Bereichen – von Betrug und Cybermobbing bis hin zur Verkehrssicherheit. Es handelt sich dabei um die erste Initiative dieser Art in Rheinland-Pfalz, da derzeit keine andere Stadt oder Landkreis ein vergleichbares Angebot vorhält.
Das Team wird maßgeschneiderte Vorträge für unterschiedliche Zielgruppen in der Gemeinde anbieten. Senioren erhalten Informationen zu Kriminalität und Verkehrssicherheit, während in Schulen Themen wie Cybermobbing, Rechtsextremismus und Suchtmittelmissbrauch behandelt werden. Ziel ist es, praktisches Wissen zu vermitteln, das dabei hilft, sowohl Opfer als auch Täter zu vermeiden.
Zu den Schwerpunkten zählen Betrugsdelikte, die Bekämpfung von Rechtsextremismus, Cybermobbing und Verkehrssicherheit. Polizeidirektor Martin Hoch, der die Andernacher Polizei leitet, betonte die breite Ausrichtung des Teams als besonderen Vorteil. Durch die Ansprache verschiedener Zielgruppen soll die Initiative Wissenslücken in der Öffentlichkeit schließen und präventiv wirken.
Anders als bestehende Programme wird dieses Team ausschließlich im Zuständigkeitsbereich von Andernach tätig sein. Seine Gründung folgt einem anerkannten Bedarf an proaktiveren Maßnahmen zur Kriminalprävention in der Region.
Das Präventionsteam nimmt Beginn 2026 seine Arbeit auf. Die Angebote richten sich an Schulen, Senioren und weitere Bevölkerungsgruppen mit praktischen Ratschlägen. Die Initiative zielt darauf ab, durch Aufklärung und Stärkung der Bürger die Kriminalität zu verringern.
