21 March 2026, 10:17

Belarussische Journalisten diskreditieren Athletin mit unqualifizierten Körperkommentaren

Eine schwangere Frau in einer Yoga-Pose steht vor einem Spiegel, die Augen geschlossen und die Hände auf dem Bauch, spiegelt einen meditativen Zustand nach einer Yoga-Sitzung wider.

Belarussische Journalisten diskreditieren Athletin mit unqualifizierten Körperkommentaren

Redakteure des belarussischen Mediums Reform.news haben mit Äußerungen über die Athletin Anzhalika Melnikava für Aufsehen gesorgt. Während einer YouTube-Diskussion spekulierten Fjodor Pauljutschenka und Alexander Atroschtschenko offen über ihr Aussehen und ihren körperlichen Zustand. In ihrer Sendung "Sascha, was trägst du da?" machten sie unbelegte Aussagen über ihren Körperbau und griffen dabei frühere Theorien über eine angebliche Schwangerschaft auf.

Paulyutschenka griff eine Verschwörungstheorie auf, die er bereits im Juli 2025 verbreitet hatte, und behauptete, Melnikava sehe auf bestimmten Fotos "aus wie jemand nach einer Schwangerschaft". Gemeinsam mit Atroschtschenko diskutierte er anschließend, auf welchen Fitnessbildern von ihr sie "weiblicher" wirke und ob sich das Erscheinungsbild einer Person bis zur Unkenntlichkeit verändern könne.

An einer Stelle räumte Paulyutschenka ein, dass ihm die Fachkenntnis fehle, um weibliche Körperformen zu beurteilen. Zudem erwähnte er, dass einige Zuschauer infrage gestellt hätten, ob Melnikavas Dekolleté auf den Aufnahmen "ganz natürlich" aussehe. Atroschtschenko scherzte, ihre Diskussion sei zu einer "Show für Mammologen und Gynäkologen" geworden – beide gaben jedoch zu, auf diesem Gebiet keine Experten zu sein.

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Bisher liegt weder von Melnikava noch vom belarussischen Sportverband eine offizielle Stellungnahme zu den Spekulationen vor.

Die Äußerungen von Paulyutschenka und Atroschtschenko sind von der Athletin oder ihren Vertretern bislang unbeantwortet geblieben. Ihre Diskussion, die unqualifizierte Bewertungen ihres Körpers umfasste, hat Aufmerksamkeit erregt, ohne dass es bestätigte Aussagen der Sportlerin oder der zuständigen Sportverbände gäbe.

Quelle