Berlin und Brandenburg bewerben sich gemeinsam um die Expo 2035
Berlin und Brandenburg treiben ihre Pläne voran, sich gemeinsam um die Ausrichtung der Weltausstellung 2035 zu bewerben. Der vorgeschlagene Standort liegt in der Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER), größtenteils auf brandenburgischem Gebiet. Vertreter beider Länder haben nun vereinbart, bis spätestens Oktober 2023 zu prüfen, ob das Projekt machbar ist.
In Berlin wird bereits seit einiger Zeit über eine mögliche Bewerbung diskutiert. Erst kürzlich erhielt die Initiative neuen Schwung, nachdem die Berliner SPD unter Führung von Steffen Krach zu konkreten Schritten aufgerufen hatte. Kai Wegner, der regierende Bürgermeister Berlins, hat seitdem Maßnahmen eingeleitet, um ein klares Verfahren für die Bewerbungsprüfung zu etablieren.
Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey leitet nun die ernsthaften Vorbereitungen. Wegner und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke haben sich auf ein Prüfverfahren geeinigt, das finanzielle, infrastrukturelle und organisatorische Aspekte umfasst. Beide betonen, wie wichtig gründliche Analysen sind, bevor man sich auf die Bewerbung festlegt.
Wegner ist überzeugt, dass eine erfolgreiche Weltausstellung der Region erhebliche Vorteile bringen könnte – darunter nachhaltige Infrastruktur, wirtschaftliches Wachstum, globale Sichtbarkeit und einen stärkeren sozialen Zusammenhalt. Alle Beteiligten sind sich einig, dass eine gemeinsame Bewerbung Berlins und Brandenburgs realisierbar wäre, sofern sie gut geplant wird.
Die endgültige Entscheidung über die Bewerbung hängt vom Ergebnis der Machbarkeitsstudie ab. Beide Länder streben an, bis Oktober 2023 eine gemeinsame Position zu erarbeiten. Bei einer Zusage könnte die Expo die Region Berlin-Brandenburg für die kommenden Jahre prägen.






