14 April 2026, 14:22

Berlin weitet Quartiersmanagement auf 11 neue Stadtteile bis 2028 aus

Ein abgenutztes Buch mit einer detaillierten Karte von Berlins Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, begleitet von Texten über die Stadtbevölkerung und bemerkenswerte Merkmale.

Berlin weitet Quartiersmanagement auf 11 neue Stadtteile bis 2028 aus

Berlin wird sein Quartiersmanagement-Programm bis 2028 auf 11 neue Gebiete ausweiten. Dieser Schritt folgt einer langfristigen Investition von über 700 Millionen Euro in 50 Stadtteile seit 1999. Die Verantwortlichen wollen damit die Bürgerbeteiligung stärken und soziale Herausforderungen in den ausgewählten Gebieten angehen.

Die Erweiterung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem 19 bestehende Quartiersmanagement-Gebiete Ende 2027 aus der Förderung auslaufen. Dieser Übergang ermöglicht es, die Mittel auf die neu ausgewählten Gebiete umzuschichten, zu denen der Nauener Platz, der Südpark, der Askanische Platz, die Paul-Hertz-Siedlung, Neustadt West, die Georg-Ramin-Siedlung, der Tirschenreuther Ring, Britz Nord, Britz Süd, die Bohlener Straße und der Hausotterplatz gehören. Diese Stadtteile wurden aufgrund ihres dringenden sozialen Handlungsbedarfs ausgewählt und erhalten nun zusätzliche Unterstützung für städtische Entwicklung und lokale Initiativen.

Die neuen Quartiere werden in das Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" integriert und als "Quartiersmanagement-Gebiete" ausgewiesen. Vor-Ort-Teams arbeiten direkt mit den Anwohnern zusammen, um Gemeinschaftsprojekte zu initiieren, partizipative Entscheidungsprozesse zu fördern und lokale Netzwerke aufzubauen. Die zusätzlichen Mittel sollen den Menschen mehr Möglichkeiten bieten, ihre Kieze mitzugestalten und Projekte wirksamer umzusetzen.

Für die auslaufenden Gebiete bleibt teilweise Unterstützung bestehen. Einige Stadtteile können eine lokale Koordinierungsstruktur behalten oder vorübergehend zusätzliche Personalressourcen im Rahmen des Programms "Quartiersmanagement Light" erhalten. Insgesamt werden 24 Berliner Quartiere auch künftig weiterhin gefördert.

Die Ausweitung des Quartiersmanagement-Programms bringt ab 2028 gezielte Unterstützung in 11 zusätzliche Stadtteile. Mit dem Fokus auf sozialen Zusammenhalt und lokale Eigeninitiative zielt die Maßnahme darauf ab, die Lebensbedingungen durch bürgerschaftlich getragene Projekte zu verbessern. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die auslaufenden Gebiete während des Übergangs weiterhin eine Grundförderung erhalten.

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