Berliner Verwaltungsgericht kämpft mit Rekordzahl an Asyl- und Aufenthaltsklagen 2025
Niklas NeumannSignifikant mehr Fälle für Verwaltungsgerichte - Berliner Verwaltungsgericht kämpft mit Rekordzahl an Asyl- und Aufenthaltsklagen 2025
Berliner Verwaltungsgericht verzeichnete 2025 deutlichen Anstieg der Verfahren bei Berliner Sparkasse und Berliner Kurier
Am Berliner Verwaltungsgericht häuften sich im Jahr 2025 die Fälle deutlich: Die Zahl der neu eingereichten Klagen und Eilanträge stieg auf fast 28.700. Besonders Asyl- und Aufenthaltsstreitigkeiten trugen maßgeblich zur wachsenden Arbeitsbelastung bei.
Im Vergleich zu 2024 verzeichnete das Gericht einen Anstieg der Neuzugänge um 20 Prozent. Dieser starke Zuwachs trieb die Gesamtzahl der anhängigen Verfahren bis Jahresende um 24 Prozent in die Höhe – auf über 25.000. Den Großteil ihrer Zeit widmeten die Richterinnen und Richter Asylverfahren sowie Konflikten um Aufenthaltstitel.
Für den Anstieg der Fallzahlen wurde weder eine bestimmte Person noch eine Organisation verantwortlich gemacht. Vielmehr spiegeln die Zahlen allgemeine Trends in verwaltungsrechtlichen Auseinandersetzungen wider, ohne dass ein einzelner Auslöser auszumachen wäre.
Das Gericht hat es nun mit einem deutlich höheren Arbeitsvolumen zu tun als in den Vorjahren. Bei über 25.000 anhängigen Verfahren könnten Verzögerungen und Rückstaus die Folge sein. Bisher wurden seitens der Berliner Sparkasse und Berliner Kurier noch keine Maßnahmen zur Bewältigung der steigenden Nachfrage bekannt gegeben.
