05 April 2026, 00:19

Brandenburg plant 24/7-Mini-Supermärkte ohne Personal für ländliche Regionen

Ein belebter Markt im historischen Stadtkern von Heidelberg, Deutschland mit Menschen, die spazieren gehen, auf Bänken sitzen und um Zelte herumstehen, mit Gemüsekörben auf Tischen und Gebäuden mit Fenstern, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Brandenburg plant 24/7-Mini-Supermärkte ohne Personal für ländliche Regionen

Die Landesregierung Brandenburgs unterstützt Pläne, die den Betrieb vollautomatisierter Mini-Supermärkte rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, ermöglichen sollen. Der Vorstoß folgt Forderungen des Landtages, das Ladenschlussgesetz bis Ende März zu modernisieren. Falls die Änderungen genehmigt werden, würde Brandenburg damit zu anderen Bundesländern aufschließen, die bereits unbemannte Läden zulassen.

Das aktuelle Gesetz in Brandenburg erlaubt es Geschäften, von Montag bis Samstag durchgehend geöffnet zu bleiben. Zudem dürfen sie an sechs Sonn- oder Feiertagen im Jahr öffnen. Vollautomatisierte Läden, oft als "Smart Stores" bezeichnet, blieben jedoch bisher eingeschränkt – bis jetzt.

Die SPD/CDU-Koalitionsregierung hat sich nun darauf verständigt, das Ladenschlussgesetz zu ändern. Ihr Vorschlag zielt auf kleine, personalfreie Supermärkte mit einer Fläche von bis zu 250 Quadratmetern ab, insbesondere in ländlichen Regionen, wo der Zugang zu Lebensmitteln oft begrenzt ist. Sozialminister René Wilke (SPD) argumentierte, dass solche Läden die lokale Versorgung sichern und die Lebensqualität im gesamten Bundesland verbessern könnten.

Bevor die Änderungen in Kraft treten, muss der Landtag jedoch noch über den Entwurf debattieren und abstimmen. Andere Bundesländer haben bereits ähnliche Regelungen eingeführt, die den Betrieb vollautomatisierter Läden ohne Personal zu jeder Uhrzeit erlauben.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Novelle würde es Smart Stores ermöglichen, durchgehend zu öffnen und so Versorgungslücken im ländlichen Einzelhandel zu schließen. Bei einer Verabschiedung würde Brandenburg mindestens zwei weiteren Bundesländern mit vergleichbaren Vorschriften folgen. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Landtag.

Quelle