05 May 2026, 10:18

Brantner wirft Ampelkoalition Reformstau vor – doch Grünen bleiben gesprächsbereit

Schwarz-weißer architectural floor plan of the former German Chancellor's office, showing detailed layout with labeled rooms and structural elements.

Brantner wirft Ampelkoalition Reformstau vor – doch Grünen bleiben gesprächsbereit

Franziska Brantner, Vorsitzende der Grünen, hat die deutsche Ampelkoalition scharf dafür kritisiert, dass sie notwendige Reformen nicht vorantreibt. Deutschland werde „irgendwie verwaltet, aber nicht zukunftsfähig gestaltet“, lautete ihr Vorwurf. Trotz ihrer Kritik zeigen sich die Grünen jedoch weiterhin bereit, in zentralen Fragen mit der Regierung zusammenzuarbeiten – dort, wo Fortschritte möglich sind.

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Brantner monierte vor allem den Reformstau unter der aktuellen Regierung. Zwar räumte sie ein, dass auch die vorherige Ampelkoalition mit internen Konflikten zu kämpfen hatte, doch die neue Regierung erfülle die Erwartungen ebenfalls nicht. Ihre Äußerungen spiegeln eine breitere Unzufriedenheit mit der politischen Blockade wider.

Die Politikerin warnte, dass die aktuelle politische Dynamik das Vertrauen der Bürger weiter untergraben könnte. Statt sich auf bloße Opposition zu beschränken, betonte Brantner, dass die Grünen sinnvolle Vorhaben unterstützen wollten – und nicht darauf abzielten, die Regierung zu stürzen.

Die Partei signalisierte Bereitschaft, konkrete Projekte in Bereichen wie Modernisierung der Verwaltung, Digitalisierung, Infrastruktur und Verfassungsfragen mitzutragen. Brantner forderte einen Kurswechsel und mehr Kooperation, um die drängenden Herausforderungen des Landes anzugehen.

Die Grünen positionieren sich damit als konstruktive, aber kritische Kraft in der deutschen Politik. Ihr Fokus liegt auf gezielter Zusammenarbeit, wo sie Handlungsspielräume sehen. Vorerst werden sie weiter auf Reformen drängen – und gleichzeitig prüfen, ob die Regierung in zentralen Fragen liefern kann.

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