CDU Hamburg fordert schnellere Abschiebungen nach tödlichem U-Bahn-Vorfall in Wandsbek
Lukas BauerThering fordert Abschiebung von kriminellen Ausländern - CDU Hamburg fordert schnellere Abschiebungen nach tödlichem U-Bahn-Vorfall in Wandsbek
Ein tödlicher Vorfall an der U-Bahn-Station Wandsbek in Hamburg hat Forderungen nach schärferen Maßnahmen gegen ausländische Straftäter ausgelöst. Dennis Thering, Vorsitzender der Hamburger CDU, forderte die umgehende Abschiebung von Kriminellen mit Migrationshintergrund. Zudem drängte er auf eine Änderung der Gesetze, falls die aktuellen Regelungen solche Schritte blockieren.
Im Mittelpunkt des Falls steht ein 25-jähriger Mann aus dem Südsudan, der der Polizei bereits wegen früherer Straftaten bekannt war – darunter ein Angriff auf einen Beamten. Thering fragte, wie es möglich sei, dass ein Asylsuchender kurz nach seiner Ankunft Straftaten begehe, ohne ernsthafte Konsequenzen zu fürchten. Solche Versäumnisse dürften sich seiner Meinung nach nicht wiederholen.
Thering machte zwar Bundespolitiker für die Missstände verantwortlich, betonte aber, dass auch Hamburg eigenständig handeln könne. Zu seinen Vorschlägen zählen Bahnsteigtüren und strengere Zugangskontrollen, um die Sicherheit in den Stationen zu erhöhen. Falls bestehende Gesetze Abschiebungen verhindern, müssten diese seiner Auffassung nach zügig reformiert werden.
Offizielle Zahlen, wie viele ausländische Staatsbürger 2023 nach Verurteilungen wegen schwerer Delikte wie Körperverletzung oder Gewalt gegen Sicherheitskräfte aus Hamburg abgeschoben wurden, liegen nicht vor.
Therings Forderungen kommen vor dem Hintergrund wachsender Sorgen um die öffentliche Sicherheit im Hamburger Nahverkehr. Sein Appell für Abschiebungen und Gesetzesreformen zielt darauf ab, ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern. Die Debatte verlagert sich nun darauf, ob Bund oder Landesbehörden diese Vorschläge umsetzen werden.
