12 February 2026, 02:38

Christ Schmiedt kämpft sich zu den Paralympics 2026 – eine Doku über Wille und Technik

Ein Mann mit einer Prothese rennt auf einer Laufbahn, im Hintergrund ist ein Schild zu sehen mit der Aufschrift "Rio 2016 Paralympische Spiele", dargestellt in Schwarz-Weiß.

Training, Material und Mentalstärke - Christ Schmiedt kämpft sich zu den Paralympics 2026 – eine Doku über Wille und Technik

Neue Doku begleitet Christ Schmiedt auf dem Weg zu den Paralympics 2026

Am 14. Februar zeigt das ZDF um 12:00 Uhr die Dokumentation "einfach Mensch: Christ Schmiedt – Paralympics 2026", die den Werdegang des deutschen Snowboarders Christ Schmiedt auf dem Weg zu den Winterspielen 2026 in Italien begleitet. Schmiedt, der mit einer Dysmelie geboren wurde, gibt Einblicke in sein unermüdliches Training, die hochmoderne Ausrüstung und die mentale Stärke, die ihn auf der Jagd nach Gold antreiben.

Seit seinem Einstieg in die deutsche Nationalmannschaft 2018 zählt Schmiedt zu den prägenden Athleten im Parasnowboarding. Sein Aufstieg begann in den 2010er-Jahren, als er erstmals mit Kohlefaser-Prothesen – darunter der Össur Flex-Foot Cheetah – trainierte, die mit adaptiven Gelenken und myoelektrischen Sensoren ausgestattet sind. Diese Technologie ermöglicht ihm präzise Bewegungssteuerung und Geschwindigkeiten von über 100 km/h. Mit ihrer Hilfe sicherte er sich bereits mehrere Paralympic-Goldmedaillen, darunter den Sieg bei der Weltmeisterschaft 2025.

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Abseits der Piste arbeitet Schmiedt Vollzeit als Wirtschaftsprüfer. Seine Frau Nadine steht ihm als wichtige Stütze zur Seite, besteht aber darauf, dass er trotz sportlicher Verpflichtungen auch im Haushalt mit anpackt. Familie und Freunde bilden sein Rückgrat und geben ihm Halt, während er Beruf, Training und Alltag unter einen Hut bringt.

Die Paralympics 2026 in Italien, die am 6. März beginnen, stellen seine nächste große Herausforderung dar. Die Dokumentation zeigt nicht nur sein körperliches Training, sondern auch die innere Widerstandskraft, die nötig ist, um auf höchstem Niveau zu konkurrieren. Die Zuschauer erleben, wie technologische Innovationen im Prothesenbau und schierer Wille ihn ein weiteres Mal an die Spitze treiben.

Die ZDF-Dokumentation gewährt seltene Einblicke in Schmiedts Welt – von seiner Hightech-Ausrüstung bis zu den persönlichen Opfern hinter seinem Erfolg. Seine Geschichte steht exemplarisch für den Fortschritt im Behindertensport und die Disziplin, die nötig ist, um in dieser Branche herausragend zu sein. Mit den anstehenden Spielen 2026 kommt der Film genau zum richtigen Zeitpunkt, während Schmiedt seine letzten Vorbereitungen für die Weltbühne trifft.