Christian Ulmen in schwerer Krise: Ex-Frau wirft ihm Belästigung und Deepfake-Missbrauch vor
Jonas Kraus"jerks." nicht mehr auf Joyn verfügbar - Christian Ulmen in schwerer Krise: Ex-Frau wirft ihm Belästigung und Deepfake-Missbrauch vor
Schauspieler und Komiker Christian Ulmen sieht sich schweren Vorwürfen seiner Ex-Frau Collien Fernandes ausgesetzt. Sie hat ihn öffentlich der langjährigen Belästigung bezichtigt, darunter die Nutzung gefälschter Profile und die Verbreitung von Deepfake-Pornografie. Die Anschuldigungen lösten eine breite Debatte aus und veranlassten Sender zu Konsequenzen.
Fernandes brachte ihre Vorwürfe erstmals in einem Der Spiegel-Bericht vor, in dem sie von jahrelangem Missbrauch berichtete. Sie behauptet, Ulmen habe falsche Online-Identitäten erstellt, um sie zu schikanieren, und manipuliertes, explizites Material ohne ihre Zustimmung verbreitet. Der Fall wurde Ende 2025 offiziell bei einem Gericht in Palma de Mallorca eingereicht, wo das Paar zuvor lebte.
Große deutsche Medien wie Spiegel, Stern und der Schweizer Sender SRF berichteten ausführlich über den Fall. Trotz der Schwere der Vorwürfe liegt noch kein Urteil vor, und Ulmen hat sich bisher nicht öffentlich geäußert. Rechtlich gilt er bis zum Beweis seiner Schuld als unschuldig.
Als Reaktion auf die Anschuldigungen ergriff der Sender ProSieben umgehend Maßnahmen. Die Streaming-Plattform Joyn nahm die beliebte Comedyserie Jerks. vom Programm, in der Ulmen und Fernandes als fiktives Ex-Paar zu sehen sind. Die Serie wurde am Donnerstag abgesetzt – ein Zeichen dafür, dass sich der Sender von der Kontroverse distanziert.
Fernandes erhielt seitdem auf Social Media massive Unterstützung von Prominentenkollegen. Viele zeigten sich solidarisch und verstärkten so ihre Stimme in der aktuellen Diskussion.
Die Vorwürfe haben das öffentliche Bild Ulmens, der einst für seine komödiantischen Leistungen geschätzt wurde, deutlich verändert. Da das Verfahren noch läuft, bleibt abzuwarten, welche weiteren Konsequenzen sich ergeben. Bis dahin haben Sender und Unterstützer klar Position bezogen.






