19 March 2026, 12:19

Demokratiekonferenz in Koblenz diskutiert Pressefreiheit und historische Verantwortung

Plakatankündigung einer politischen Veranstaltung namens "L'Éclipse Radio Co-Socialiste", beobachtet von "Le Petit Belge", mit Abbildungen von Menschen und Text.

Demokratiekonferenz in Koblenz diskutiert Pressefreiheit und historische Verantwortung

Universität Koblenz und Stadt Koblenz richten dritte jährliche Demokratiekonferenz aus

Am 24. Juni 2024 veranstalten die Universität Koblenz und die Stadt Koblenz die dritte jährliche Demokratiekonferenz. Die gemeinsam vom Kulturbüro und Schulamt der Stadt sowie dem Transferbüro Philologie/Kulturwissenschaften der Universität organisierte Tagung widmet sich den Themen Pressefreiheit und Meinungsfreiheit. Anmeldung und weitere Informationen sind unter www.uni-koblenz.de/fachtag24 verfügbar.

Die Konferenz steht im Zeichen zweier bedeutender Jubiläen: 175 Jahre Revolution 1848/49 und 75 Jahre Grundgesetz. Sie findet von 9:00 bis 18:00 Uhr im Raum D 239 der Universität Koblenz, Universitätsstraße 1, statt.

Professor Wolfgang Bunzel und Professor Stefan Neuhaus präsentieren Forschungsergebnisse zu den demokratischen Traditionen der Rheinregion. Ihre Arbeit zeigt, wie sich das Gebiet vom umkämpften Grenzraum des 19. Jahrhunderts zu einem Symbol europäischer Einheit entwickelte. Nach der Revolution von 1848 stand die Region für deutsche Einigungsbestrebungen unter französischem Einfluss. Später stilisierte die NS-Propaganda sie als "germanisches Kernland". Heute verkörpert sie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der EU.

In praktischen Workshops werden aktuelle Herausforderungen behandelt, darunter "Stärkung der lokalen Meinungsbildung", "Medienmanipulation und Desinformation" sowie "Investigativer Journalismus und Bildungsarbeit". Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion unter Leitung des Koblenzer Kulturdezernenten Ingo Schneider.

Die Konferenz richtet sich an die Öffentlichkeit und beleuchtet Meinungs-, Presse- und Informationsfreiheit aus historischer und zeitgenössischer Perspektive.

Die Veranstaltung bringt Wissenschaftler:innen, kommunale Vertreter:innen und Bürger:innen zusammen, um über demokratische Werte zu diskutieren. Im Fokus stehen die wechselnde politische Symbolik der Rheinregion sowie aktuelle Fragen zu Medien und Meinungsbildung. Teilnehmende können sich den ganzen Tag über in Diskussionen und Workshops einbringen.

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