DFB-Präsident Neuendorf betont Grundwerte: Fußball soll verbinden, nicht spalten
Niklas NeumannDFB-Präsident Neuendorf betont Grundwerte: Fußball soll verbinden, nicht spalten
Bernd Neuendorf, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat die Verpflichtung der Organisation zu ihren Grundwerten erneut bekräftigt. Er betonte, dass Fußball eine verbindende Kraft bleiben müsse – frei von Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus.
Neuendorf hob hervor, dass der DFB weiterhin Prinzipien wie Freiheit, Demokratie, Respekt, Toleranz, Vielfalt und Inklusion hochhalten werde. Zwar könne sich der Sport politischen Realitäten nicht entziehen, doch der Fußball stehe nach wie vor im Mittelpunkt.
Der DFB stehe in engem Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden, um die Lage zu beobachten, so Neuendorf. Gleichzeitig kündigte er an, dass der Verband bei politischen Themen im Zusammenhang mit der bevorstehenden FIFA-Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA Zurückhaltung üben werde. Der DFB solle nicht zu jeder tagespolitischen Entwicklung Stellung nehmen, da sein Auftrag vor allem dem Fußball gelte.
Die Haltung des DFB spiegelt einen Spagat zwischen der Wahrnehmung übergeordneter Themen und der Konzentration auf den Sport wider. Die Prinzipien des Verbandes bleiben klar definiert, die Priorität liegt auf dem Fußball. Der DFB wird weiterhin mit den zuständigen Stellen im Dialog bleiben, ohne sich in unnötige politische Debatten einzumischen.






