22 March 2026, 00:20

"Die Pfalz bleibt antifa": Kundgebung in Kaiserslautern mit Eklat und Festnahme

Eine Gruppe von Menschen mit Masken, die ein Transparent mit der Aufschrift "In Grund zu Feiern" tragen, bei einer Demonstration in Berlin, Deutschland, mit Gebäuden, Fahrzeugen und Laternen im Hintergrund.

"Die Pfalz bleibt antifa": Kundgebung in Kaiserslautern mit Eklat und Festnahme

Unter dem Motto "Die Pfalz bleibt antifa" fand am 21. März 2026 in Kaiserslautern eine Demonstration statt. Rund 150 bis 200 Menschen, überwiegend aus linksextremen Kreisen, nahmen an der Veranstaltung teil. Es handelte sich um die erste und einzige Kundgebung dieser Art in der Region seit fünf Jahren.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Marsch begann um 16 Uhr am Guimarães-Platz und folgte einer vorab festgelegten Route durch die Stadt. Einige Teilnehmer verstießen gegen Versammlungsregeln, indem sie Masken trugen und Pyrotechnik zündeten, was zu einer kurzen Unterbrechung des Zuges führte.

Ein Mann aus der rechtsextremen Szene wurde festgenommen, nachdem er die Veranstaltung gestört und ein Platzverbot ignoriert hatte. Die Polizei nahm ihn in Gewahrsam, und gegen ihn wurden inzwischen rechtliche Schritte eingeleitet.

Trotz dieser Vorfälle verlief der Rest der Demonstration ohne größere Zwischenfälle. Gewalttätige Auseinandersetzungen blieben aus, und die Behörden leiteten später Verfahren gegen diejenigen ein, die gegen die Vorschriften verstoßen hatten.

Die Kundgebung blieb ein Einzelfall in Rheinland-Pfalz – seit 2021 gab es bundesweit keine vergleichbaren Demonstrationen. Sowohl gegen den rechtsextremen Störer als auch gegen Teilnehmer, die Versammlungsgesetze brachen, laufen nun juristische Maßnahmen. Insgesamt endete die Veranstaltung ohne flächendeckende Unruhen.

Quelle