Drake inszeniert spektakuläre Stunts in Toronto für sein neues Album Iceman
Lukas BauerDrake inszeniert spektakuläre Stunts in Toronto für sein neues Album Iceman
Drake wirbt mit spektakulären Aktionen in Toronto für sein neues Album Iceman
Seit Tagen sorgt Drake mit einer Reihe aufsehenerregender Stunts in seiner Heimatstadt Toronto für Aufsehen – alles im Rahmen der Bewerbung seines neunten Soloalbums Iceman. Innerhalb einer Woche ließ der Rapper in der Nähe des Flughafens Downsview eine riesige Feuerkugel explodieren und verwandelte seine Plätze direkt am Spielfeldrand bei einem Spiel der Toronto Raptors in eine Eislandschaft. Sein jüngster Coup: Ein Parkplatz im Stadtzentrum wurde in eine frostige Kulisse verwandelt.
Den Auftakt der Kampagne markierte der 5. Juli, als Drake auf Social Media erste rätselhafte Andeutungen postete. Acht Tage später erleuchtete eine gewaltige Explosion den Nachthimmel über North York – gedreht für ein neues Musikvideo. Die feurige Detonation erschreckte einige Anwohner, die Parallelen zu einer tödlichen Explosion aus dem Jahr 2008 in derselben Gegend zogen.
Drake bestätigte später, dass es sich um eine geplante Aktion für sein Video handelte. Zwar hatte er für die Dreharbeiten eine Genehmigung eingeholt, doch Beschwerden gab es dennoch: Anwohner kritisierten, sie seien kaum über die lauten Knalle, grellen Blitzlichter und Rauchentwicklung informiert worden.
Am Donnerstag besetzte der Rapper dann einen Parkplatz nahe dem The Bond Hotel an der Ecke Church und Dundas Street. Er ließ den Bereich mit riesigen Eisblöcken füllen und teilte auf Social Media Google-Maps-Koordinaten mit dem Hinweis "Release-Datum versteckt". Fans erkannten schnell: Auch dies war ein weiterer Hinweis auf Iceman, sein kommendes Album.
Die Vermarktung des Albums setzt auf mutige Bilder und Überraschungseffekte. Während Drakes Team den offiziellen Veröffentlichungstermin noch nicht bekannt gegeben hat, deuten die Aktionen auf eine baldige Enthüllung hin. Unterdessen mahnten lokale Behörden die Veranstalter, künftig besser im Vorfeld über solche Produktionen zu informieren – zum Schutz der Anwohner.






