Drei Raser mit über 170 km/h auf A6 und A63 gestoppt – Führerschein weg
Jonas KrausDrei Raser mit über 170 km/h auf A6 und A63 gestoppt – Führerschein weg
Autobahnpolizei Kaiserslautern stoppt drei Raser bei Sonntags-Kontrolle auf A6 und A63
Bei einer Verkehrskontrolle am Sonntagmittag hat die Autobahnpolizei Kaiserslautern drei Autofahrer wegen schwerer Geschwindigkeitsüberschreitungen auf den Autobahnen A6 und A63 erwischt. Den Betroffenen drohen nun hohe Geldstrafen und mehrmonatige Fahrverbote.
Der erste Fall betraf einen 27-Jährigen, der auf der A6 mit 163 km/h unterwegs war – 63 km/h über dem erlaubten Tempo. Kurz darauf stoppten die Beamten einen 35-Jährigen, der auf der A63 mit 173 km/h fuhr und damit die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 73 km/h überschritt. Besonders schwerwiegend war der Fall eines 24-jährigen Fahranfängers, der auf der A63 mit 176 km/h geblitzt wurde – 76 km/h zu schnell.
Die drei Fahrer müssen nun mit Strafen im hohen drei- bis vierstelligen Bereich rechnen. Zudem wird ihnen der Führerschein für mindestens zwei bis drei Monate entzogen.
Solche extremen Geschwindigkeitsverstöße erhöhen das Unfallrisiko deutlich, insbesondere bei schlechtem Wetter oder schlechter Sicht. Die Statistiken zu schweren Unfällen auf diesen Autobahnen schwanken jährlich: Allein 2023 wurden auf der A6 rund 150 schwere Verkehrsunfälle registriert. Umfassende Daten wären über das Bundesanstalt für Straßenwesen oder lokale Polizeiberichte abrufbar.
Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, die Gefahren durch rücksichtsloses Fahren auf Hochgeschwindigkeitsstrecken einzudämmen. Alle drei Fälle werden nun juristisch weiterverfolgt, die Strafen und Fahrverbote treten in Kürze in Kraft. Die Polizei warnt erneut vor den lebensgefährlichen Folgen von Raserei auf Autobahnen.
