Drohende Streiks bei Allgäu-Klinik-Tochter: Verdi erhöht Druck im Tarifkonflikt
Jonas KrausDrohende Streiks bei Allgäu-Klinik-Tochter: Verdi erhöht Druck im Tarifkonflikt
Streiks könnten bei Tochterunternehmen der Allgäu Klinik Gruppe drohen: Verdi und AKS bleiben in Tarifkonflikt unversöhnlich
Bei der Allgäu Klinik Service gGmbH (AKS), einer Tochter der Allgäu Klinik Gruppe, könnten bald Streiks die Arbeit lahmlegen. Die Lohnverhandlungen mit der Gewerkschaft Verdi stecken fest – sollte keine Einigung erzielt werden, warnt die Gewerkschaft vor Arbeitsniederlegungen.
Nach dem Scheitern der jüngsten Verhandlungsrunde kündigte Verdi mögliche Arbeitskampfmaßnahmen an. Die Gewerkschaftsvertreterin Uschi Zwick bestätigte, dass weitere Streiks drohen, falls nicht zeitnah eine Lösung gefunden werde.
Unklar bleibt indes, welche Rolle die Geschäftsführung der AKS im Konflikt spielt. Zwar führen Andreas Ruland, Michael Osberghaus und Marie Demuth die verbundene Klinikverbund Allgäu gGmbH, doch ein direkter Bezug der drei zum aktuellen Tarifstreit ist nicht bekannt. Die Spannungen zwischen Verdi und der AKS verschärfen sich derweil, da beide Seiten auf ihren Forderungen beharren.
Von einer Entspannung im Lohnstreit ist nichts zu spüren. Verdi zeigt sich bereit, die Proteste auszuweiten, sollten die Gespräche weiter stocken. Sollte es zu Streiks kommen, müssen sich Mitarbeiter und Patienten auf Einschränkungen einstellen – wie stark diese ausfallen, hängt vom Verlauf der anstehenden Verhandlungen ab.
