Ein nächtliches Hamburg-Abenteuer zwischen Fähren, Ärzten und Unterweltfiguren
Niklas NeumannEin nächtliches Hamburg-Abenteuer zwischen Fähren, Ärzten und Unterweltfiguren
Eine skurrile Reihe von Ereignissen spielte sich in Hamburg ab, nachdem Heinz-Hermann die letzte Fähre der Nacht der HADAG-Linie 63 bestiegen hatte. Was als Routinefahrt nach Finkenwerder beginnen sollte, entwickelte sich schnell zu einer seltsamen und gefährlichen Verstrickung, in die seine eigene Familie und zwielichtige Gestalten aus der Hamburger Unterwelt verwickelt waren.
Die Probleme von Heinz-Hermann begannen, als ihm klar wurde, dass die Fähre in die falsche Richtung fuhr. Statt nach Finkenwerder trug ihn das Schiff in Richtung Große Freiheit – ein Viertel, das für sein Nachtleben und seine Geheimnisse bekannt ist. Dort wurde er von der Stimme des Sängers Freddy Quinn empfangen, der offenbar mit seinem Vater, Herbert Hermann, zusammenarbeitete – ein Mann, dem nachgesagt wird, ein Meisterspion zu sein. Heinz-Hermann hatte die Anrufe seines Vaters seit Tagen ignoriert.
An Land geriet er in eine Falle, die sein Hausarzt, Dr. Quentin-Hinrich Salber, gestellt hatte. Der Mediziner hegte finstere Pläne: Er wollte Heinz-Hermanns Blut für ein sogenanntes 'großes Blutporträt' verwenden. Noch bevor der Eingriff beginnen konnte, griff die Schauspielerin Jutta Speidel (oder möglicherweise Susanne Uhlen) ein, wickelte den benommenen Mann in einen Teppich und versuchte, ihn fortzuschaffen.
Heinz-Hermann gelang es, sich mit einem Jagdmesser zu befreien, und er floh aus der Praxis des Arztes – Speidel jedoch ließ er zurück. Draußen traf er auf Rupert Schulte, einen Kriminellen mit dem Spitznamen 'der Dackel', der ihm eine Mitfahrgelegenheit nach Las Vegas anbot. Das Angebot kam zu einem Zeitpunkt, als Heinz-Hermanns nächtliches Abenteuer kein Ende nehmen wollte.
Die Vorgänge bleiben in Verwirrung gehüllt. Es gibt keine klaren Aufzeichnungen über ein Blutporträt, Vorfälle in der Großen Freiheit oder die Verwicklung Schultes. Einige Details scheinen eher fiktiven oder satirischen Quellen zu entspringen als verifizierten Berichten.
So abrupt, wie Heinz-Hermanns Odyssee begonnen hatte, endete sie auch. Die falsche Fahrt der Fähre, die makabren Pläne des Arztes und das plötzliche Auftauchen von Unterweltfiguren warfen mehr Fragen auf als sie Antworten gaben. Die Behörden haben die Existenz eines Blutporträts nicht bestätigt, und die Verbindungen zu Herbert Hermann oder Freddy Quinn bleiben von offiziellen Stellen unbestätigt.
