Eisbären Berlin siegen 4:2 gegen Straubing Tigers und gehen in Führung
Emma WernerEisbären Berlin siegen 4:2 gegen Straubing Tigers und gehen in Führung
Eisbären Berlin erkämpft sich mühevolle 4:2-Sieg gegen die Straubing Tigers im dritten Spiel der DEL-Viertelfinalserie
Vor 5.635 Zuschauern in der ausverkauften Pulverturm-Eisarena sicherten sich die Eisbären Berlin einen hart umkämpften 4:2-Erfolg gegen die Straubing Tigers und gingen damit im "Best-of-Seven"-Duell mit 2:1 in Führung. Trotz mehrerer Strafzeiten in der Schlussphase behielt das Team die Oberhand und verteidigte seinen Vorsprung.
Die Serie hatte nach zwei Partien mit einem ausgeglichenen Stand begonnen: Die Straubing Tigers hatten das Auftaktspiel am 24. März 2026 souverän mit 5:1 in der heimischen Halle gewonnen, doch Berlin konterte nur zwei Tage später mit einem knappen 2:1-Heimsieg und glich damit auf 1:1 aus.
Das dritte Spiel begann temporeich – bereits in der vierten Minute eröffnete Lester Lancaster für die Eisbären Berlin die Torjagd. Marcel Noebels erhöhte in der elften Minute auf 2:0. Die Tigers reagierten jedoch prompt: Michael Connolly verkürzte in der siebten Minute, ehe Marcel Brandt im 23. Spielminute per Überzahlspiel den Ausgleich besorgte.
Den entscheidenden Moment lieferte Lean Bergmann, der Berlin mit dem 3:2 erneut in Führung brachte. Ty Ronning machte mit dem 4:2 schließlich den Deckel drauf, obwohl Straubing bis zuletzt Druck ausübte. Torhüter Jonas Stettmer glänzte mit wichtigen Paraden und sicherte so den Vorsprung.
Der Sieg verleiht den Eisbären Berlin neuen Schwung und bringt sie in der Serie in eine günstige Position. Vor dem vierten Spiel wird Berlin versuchen, die Führung auszubauen, während die Straubing Tigers sich neu formieren müssen, um nicht weiter zurückzufallen. Die Viertelfinalserie bleibt damit spannend und offen.






