01 February 2026, 04:40

FC Bayern München kämpft mit Schiedsrichter-Frust und zwei Spielen ohne Sieg

Eine Gruppe von Männern, die auf einem Platz Handball spielen, mit einem Ball in der Mitte der Aktion und Zuschauern im Hintergrund bei der Futsal-Weltmeisterschaft 2019, während Bayern München gegen Paris Saint-Germain spielt.

Schiedsrichter-Frust nach XXL-Januar: Bayern stolpern gegen HSV - FC Bayern München kämpft mit Schiedsrichter-Frust und zwei Spielen ohne Sieg

FC Bayern München musste sich im jüngsten Bundesliga-Duell mit einem 2:2 gegen den Hamburger SV begnügen. Das Ergebnis markiert das zweite Spiel in Folge ohne Sieg für die amtierenden Meister – nur wenige Tage nach der Niederlage gegen Augsburg. Vereinsvertreter üben seitdem scharfe Kritik an Schiedsrichterentscheidungen und Spielunterbrechungen.

Das Spiel fand mitten in einer dicht gedrängten Januar-Spielplanphase des FC Bayern statt. Es war bereits die siebte Partie innerhalb von nur 21 Tagen – eine Phase, die Sportdirektor Max Eberl als "herausfordernde Etappe" für die Mannschaft bezeichnete. Trotz der Belastung ging das Team mit dem Ziel in die Begegnung, sich von der 1:2-Niederlage gegen den FC Augsburg am 19. Spieltag – der einzigen Saisonpleite 2025/26 vor Februar – zu erholen.

Eberl hielt in seinen Aussagen nach dem Spiel nicht zurück. Er warf Schiedsrichter Harm Osmers vor, "überfordert" gewesen zu sein und zentrale Spielsituationen falsch bewertet zu haben. Der Sportdirektor kritisierte zudem, Osmers sei auf die Zeitspiel-Taktik des HSV hereingefallen, was aus seiner Sicht den Spielrhythmus des FC Bayern gestört habe. Auch Trainer Vincent Kompany teilte diese Bedenken und monierte, klare Entscheidungen seien im Spiel "un nötig verkompliziert" worden.

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Weitere Frustration löste die Verzögerung durch Balljungen aus. Eberl betonte, dass langsame Ballrückgaben unnötige Spielunterbrechungen verursacht hätten, die den Spielfluss zerrissen. Diese Störungen in Kombination mit den Schiedsrichterentscheidungen sorgten für sichtbare Verärgerung bei den Bayern-Verantwortlichen, die bis zum Schluss auf den späten Siegtreffer drängten.

Das Remis bedeutet, dass der FC Bayern nun seit zwei Ligaspielen ohne Sieg bleibt. Die fordernde Januar-Serie hat der Mannschaft sichtbar zugesetzt – sowohl körperlich als auch in der Bilanz. Angesichts wachsender Spannungen um die Spielführung und Spielorganisation wird das Team nun versuchen, sich vor dem nächsten Spiel zu sammeln.