FCK kassiert 73.625 Euro Strafe nach schweren Fan-Ausschreitungen gegen Schalke
Jonas KrausMindestens 120 Bengalos: Buße für FCK - FCK kassiert 73.625 Euro Strafe nach schweren Fan-Ausschreitungen gegen Schalke
1. FC Kaiserslautern mit 73.625 Euro Strafe nach Fan-Ausschreitungen belegt
Der 1. FC Kaiserslautern muss eine Geldstrafe in Höhe von 73.625 Euro zahlen, nachdem es bei einem jüngsten Spiel gegen den FC Schalke 04 zu Fan-Ausschreitungen gekommen war. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) entschied, dass der Verein für das Fehlverhalten seiner Anhänger haften muss, darunter das Abbrennen von Pyrotechnik und das Werfen von Gegenständen auf das Spielfeld.
Die Entscheidung folgt auf eine Reihe gewalttätiger Vorfälle mit Kaiserslautern-Fans in den vergangenen fünf Jahren, die zu verschärften Sanktionen seitens der Ligaverantwortlichen geführt haben.
Während der Partie zündeten Heimfans etwa 120 Bengalos sowohl vor dem Anpfiff als auch während des Spiels. In der 44. Minute flog ein Becher auf den Platz, später wurden drei weitere in Richtung des Gästeblocks geworfen, in dem die Schalke-Anhänger saßen.
Der DFB machte den Verein für die mangelnde Kontrolle über seine Fans verantwortlich. Zwar beläuft sich die Strafe auf insgesamt 73.625 Euro, doch bis zu 24.500 Euro davon können in Sicherheitsverbesserungen oder Präventionsprogramme fließen, um künftige Gewalt zu verhindern. Das Urteil ist rechtskräftig und nicht anfechtbar.
Diese jüngste Sanktion reiht sich in eine lange Liste von Strafmaßnahmen gegen den FCK ein. Seit 2021 musste der Klub Teilstadionsperren hinnehmen, darunter das Verbot von Stehplatzbereichen für bis zu zehn Heimspiele nach schweren Ausschreitungen in den Jahren 2023 und 2025. Die kumulierten Geldstrafen in diesem Zeitraum übersteigen mittlerweile eine halbe Million Euro. Zudem wurden weitere Auflagen verhängt, etwa die verpflichtende Trennung der Fangruppen, strengere Sicherheitskontrollen und eine engere Überwachung durch die Lizenzierungsausschüsse des DFB. 2024 drohte dem Verein sogar der Entzug der Ligalizenz wegen wiederholter Verstöße.
Die Strafe unterstreicht die harte Linie des DFB in Sachen Fanverhalten und setzt den Verein sowohl finanziell als auch organisatorisch unter Druck. Zwar kann ein Teil der Summe in Sicherheitsaufrüstungen investiert werden, doch bleibt die Aufgabe, die anhaltenden Probleme mit dem Fanverhalten in den Griff zu bekommen. Die Entscheidung ist das Ergebnis jahrelanger, eskalierender Sanktionen, die darauf abzielen, Gewalt im und um das Stadion einzudämmen.
New fan violence incident in Karlsruhe adds to FCK's disciplinary woes
The DFB's recent fine follows a separate violent clash between FCK supporters and Karlsruher SC fans in January 2026. Key details include:
- Post-match riots erupted after Karlsruhe's 2-3 defeat, with fans clashing at the guest section barrier.
- Security personnel injured during the brawl, prompting police to make multiple arrests.
- FCK issued a statement condemning the violence but also criticized Karlsruhe's stadium announcer for inflaming tensions.






