Freiburgs erste Ramadan-Lichterinstallation strahlt für religiöse Vielfalt und Dialog
Niklas NeumannFreiburgs erste Ramadan-Lichterinstallation strahlt für religiöse Vielfalt und Dialog
Erstmals leuchtet in Freiburg eine Ramadan-Lichterinstallation
Die Lichtinstallation rückt das muslimische Leben in der Stadt ins Rampenlicht und soll die religiöse Vielfalt fördern. Sie markiert einen neuen Ansatz, um während des heiligen Monats das interreligiöse Verständnis zu stärken.
Das Projekt geht auf junge Mitglieder des 8er-Rats, des Freiburger Jugendrats, zurück. Ihre Idee führte zu einer Kooperation zwischen vier lokalen muslimischen Gemeinden und der Stadt. Beteiligt sind der BBF – Bildung- und Begegnungsverein Freiburg e.V., die DITIB-Mevlana-Moschee Freiburg e.V., das Islamische Zentrum Freiburg e.V. (IGMG) sowie die IGBD – Gemeinde Freiburg e.V.
Im Mittelpunkt der Installation steht ein leuchtendes Mondmotiv, das sich im Laufe der Zeit verändert. Begleitet wird es von Ramadan-Grüßen und einer Informations-tafel. Die Lichter sind vom 17. Februar bis zum 19. März – passend zum Fastenmonat – zu sehen.
Die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH zeichnet für die technische Umsetzung verantwortlich. Die Stadt betrachtet die Beleuchtung als Zeichen für sozialen Zusammenhalt und Respekt. Ähnliche Installationen gab es in den vergangenen fünf Jahren bereits in anderen deutschen Städten wie Berlin, Köln und Frankfurt.
Die Ramadan-Lichter sind ein sichtbares Symbol für die wachsende religiöse Vielfalt in Freiburg. Durch die Illumination öffentlicher Räume lenkt das Projekt den Blick auf muslimische Traditionen während des Fastenmonats. Die Organisatoren hoffen, dass es Gespräche anregt und die Gemeinschaft stärkt.
