21 April 2026, 16:38

Fridays for Future attackiert Regierung: Energiewende in akuter Gefahr

Plakat mit Text und Logo, auf dem steht: "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030", das für eine signifikante Reduzierung der Treibhausgase bis 2030 wirbt.

Fridays for Future attackiert Regierung: Energiewende in akuter Gefahr

Fridays for Future in Braunschweig verschärft Kritik an Regierungspolitik im Energiesektor

Die Braunschweiger Gruppe von Fridays for Future hat ihre Kritik an der Energiepolitik der Bundesregierung deutlich verschärft. Die Aktivist:innen warnen, dass jüngste Entscheidungen jahrelange Fortschritte bei der Energiewende zunichtemachen könnten. Die aktuellen Proteste folgen Kundgebungen am vergangenen Wochenende in Berlin, Hamburg, Köln und München.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Bewegung fordert einen vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien bis 2035. Alexander Dammmeier, Sprecher der Gruppe, verwies darauf, dass Ökostrom bereits 62 Prozent des deutschen Energiemix ausmache. Er warnte, die aktuelle Politik gefährde diesen Erfolg und riskiere, ihn zu verspielt.

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche steht massiv in der Kritik Gegen die Ministerin regt sich Widerstand, weil sie Milliarden in neue Gaskraftwerke stecke, während der Ausbau erneuerbarer Energien stockt. Der Aktivist Niko Schoss argumentierte, der jüngste Preisanstieg bei Gas – ausgelöst durch die Spannungen mit dem Iran – zeige die Risiken der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

Die Gruppe betont zudem die vielfältigen Vorteile der Erneuerbaren: geringere Kosten, Energieunabhängigkeit, Klimaschutz, Arbeitsplatzwachstum und eine stärkere Wirtschaft. All das spreche für einen raschen Ausstieg aus Gas und Öl.

Die Proteste in Braunschweig erhöhen den Druck auf die Regierung, ihre Politik zu überdenken. Die Aktivist:innen bestehen darauf, dass die Fixierung auf Gas die Energiepreise volatil halte und die Klimaschutzmaßnahmen ausbremse. Die Forderung nach einem 100-Prozent-Ökostrom-Ziel bis 2035 bleibt zentraler Bestandteil ihrer Kampagne.

Quelle