03 April 2026, 06:16

Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026

Schwarzes und weißes Bild von Männern, die Fußball auf einem Feld mit Zuschauern in den Rängen und Fahnen im Hintergrund spielen.

Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit Fußballturnier für Vielfalt

In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem Fußballturnier zu Ende, das Mannschaften unterschiedlicher Herkunft zusammenbrachte. Statt Pokale erhielten die Spielerinnen und Spieler Banner, die die Stadt als "Kein Platz für Rassismus" auswiesen – ein Symbol für Zusammenhalt statt Konkurrenz. Die Veranstaltung war Teil einer bundesweiten Kampagne, bei der tausende Aktionen stattfanden, um Diskriminierung entgegenzutreten und Vielfalt zu feiern.

Beim Turnier "Gegen Rassismus kicken" traten neun Teams an, darunter zwei von der Abou-Bakr-Moschee/Islamischen Gemeinschaft sowie eines von der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş (IGMG). Anders als bei klassischen Spielen gab es keine Schiedsrichter, und die 36 Partien wurden im Geiste des Fairplays ausgetragen. Den ersten Platz belegte die IGMG Bergisch Gladbach e.V., doch die Organisatoren betonten, dass nicht der Sieg, sondern die Solidarität im Mittelpunkt stand.

Ausrichter des Turniers war das "Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt in Bergisch Gladbach", das 2024 gegründet wurde, um eine inklusive Stadt zu fördern. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz setzt sich das Bündnis mit Bildungsarbeit, interkulturellen Projekten und öffentlichen Kampagnen gegen Fremdenfeindlichkeit ein. Das diesjährige Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" spiegelte die übergeordnete Zielsetzung der Internationalen Wochen gegen Rassismus wider, die jährlich im März stattfinden.

In ganz Deutschland organisierten mindestens zwölf Städte – von Berlin und Hamburg bis hin zu kleineren Kommunen wie Pfaffenhofen an der Ilm und Lörrach – über 3.700 Veranstaltungen. Das Programm reichte von Sportturnieren und Workshops über Konzerte, Ausstellungen und Filmvorführungen bis hin zu Initiativen, die Rassismus bekämpfen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken sollen.

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Das Turnier in Bergisch Gladbach endete mit einer klaren Botschaft: Einheit und Respekt zählen mehr als Wettbewerb. Die symbolischen Banner, die an die Mannschaften überreicht wurden, unterstrichen die Haltung der Stadt gegen Diskriminierung. Bundesweit zeigte die Reichweite der Kampagne mit tausenden Veranstaltungen, wie sich Gemeinden aktiv für eine inklusivere Gesellschaft einsetzen.

Quelle