Gil Ofarim zahlt 20.000 Euro – und schweigt weiter zum Davidstern-Skandal
Lukas BauerDas ist, was Gil Ofarims Anwälte ihm vor dem Dschungelcamp rieten - Gil Ofarim zahlt 20.000 Euro – und schweigt weiter zum Davidstern-Skandal
Gil Ofarim hat den Rechtsstreit um den umstrittenen Davidstern-Vorfall in einem Leipziger Hotel beigelegt. Der Fall endete mit einer Zahlung von 20.000 Euro an den betroffenen Mitarbeiter. Der Sänger hält sich jedoch weiterhin mit Kommentaren zum Skandal zurück, während er in Australien an 'Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!' teilnimmt.
Der Streit begann, nachdem Ofarim 2021 vorgeworfen worden war, gegenüber einem Hotelangestellten antisemitische Äußerungen gemacht zu haben. Der Mitarbeiter hatte zunächst 40.000 Euro als Schmerzensgeld gefordert. Nach Verhandlungen einigte man sich auf eine Summe von 20.000 Euro.
Die juristischen Auseinandersetzungen, einschließlich Bußgeldern und Prozesskosten, beliefen sich für den Musiker insgesamt auf etwa 70.000 Euro. Sein Anwalt, Alexander Stevens, bestätigte eine Vertraulichkeitsvereinbarung sowie eine Unterlassungserklärung, die Ofarim daran hindert, den Fall öffentlich zu diskutieren.
Noch vor seinem Eintritt ins Dschungelcamp hatte Ofarims Anwaltsteam ihm geraten, sich nicht zum Thema zu äußern. Seit seiner Ankunft in Australien weigert er sich, Fragen zum Skandal zu beantworten, und hält sich strikt an die Bedingungen der Einigung.
Mit dem Vergleich ist das Kapitel um die Davidstern-Affäre zwar abgeschlossen, doch die finanziellen und reputativen Folgen wirken nach. Ofarims Schweigen zur Angelegenheit unterstreicht die rechtlichen Verpflichtungen, die ihm auferlegt wurden. Der Fall zeigt, wie kostspielig – sowohl finanziell als auch beruflich – öffentliche Konflikte sein können.
