15 April 2026, 08:16

"Goldene Feder" 2024: Wie eine Telebrücke Wladiwostok und Brest historisch verband

Alte Zeitung mit historischem Stadtbild, Text und Fotos

"Goldene Feder" 2024: Wie eine Telebrücke Wladiwostok und Brest historisch verband

Der "Goldene Feder"-Wettbewerb von Primorje ehrt erneut herausragenden Journalismus im Fernen Osten Russlands

Die diesjährige Verleihung des "Goldenen Feder"-Preises von Primorje, die am 18. März in Wladiwostok stattfand, würdigte einmal mehr innovative Erzählformen und historische Reflexion im russischen Journalismus. Unter den prämierten Projekten befand sich eine außergewöhnliche Produktion, die zwei Städte über tausende Kilometer hinweg verband: Wladiwostok und Brest – verbunden durch eine Live-Übertragung per Telebrücke.

Das preisgekrönte Projekt "Zwei Festungen: Brücken durch Zeit und Raum" gewann den Titel "Videoreportage des Jahres". Unter der Leitung von Dmitri Kamanin arbeiteten Teams aus beiden Städten zusammen, um ihre gemeinsame Kriegsgeschichte aufzuarbeiten. Jana Romanjuk zeichnete als Chefredakteurin verantwortlich, während Danil Makarytschew die technischen Herausforderungen der Live-Schaltung meisterte.

Die Übertragung fiel mit dem 80. Jahrestag des Siegestags zusammen und verband symbolträchtige Momente wie die Übergabe einer Fahne. Im Mittelpunkt stand die Geschichte von Dmitri Karbyschew, einem sowjetischen General, dessen Erbe die beiden Regionen verbindet. Die Koordination der Live-Verbindung gestaltete sich jedoch aufgrund der enormen Entfernung und der siebenstündigen Zeitverschiebung zwischen Wladiwostok und Brest als schwierig.

Der Wettbewerb selbst hat sich zum Ziel gesetzt, die Bedeutung des Journalismus durch die Anerkennung fachlich versierter Medienmacher zu stärken. Nun bereits in der vierten Saison zeigt der "Goldene Feder" von Primorje weiterhin kreative Ansätze im Storytelling – eine gelungene Verbindung moderner Technologie mit historischen Themen.

Die Preisverleihung im Nationalen Kulturzentrum "Russland" in Wladiwostok markierte einen weiteren erfolgreichen Jahrgang des Wettbewerbs. "Zwei Festungen" überzeugte durch technischen Ehrgeiz und emotionale Tiefe und verband so Zuschauer im ganzen Land. Die Auszeichnung des Projekts unterstreicht die Rolle des Wettbewerbs bei der Förderung innovativen Journalismus in der Region.

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