Grenzach-Wyhlen diskutiert Verkauf des Pflegeheims Emilienpark an die AWO Baden
Emma WernerGrenzach-Wyhlen diskutiert Verkauf des Pflegeheims Emilienpark an die AWO Baden
Grenzach-Wyhlens Gemeinderat berät über möglichen Verkauf des Pflegeheims Emilienpark an die AWO Baden
Am Dienstag, den 28. April 2026, wird der Gemeinderat von Grenzach-Wyhlen über den geplanten Verkauf des Pflegeheims Emilienpark an die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Baden entscheiden. Falls der Beschluss fällt, könnte der Eigentumsübergang bereits zum 1. September 2026 vollzogen werden.
Aktuell gehört die Einrichtung der Kommune, wird jedoch von der AWO Baden im Rahmen eines Pachtvertrags betrieben, der noch bis Anfang 2036 läuft. Der Restbuchwert des Gebäudes belief sich Ende 2025 auf rund 3,1 Millionen Euro. In naher Zukunft stehen jedoch umfangreiche Sanierungsarbeiten an, deren Kosten auf zwei bis drei Millionen Euro geschätzt werden.
Die AWO Baden hat bereits Interesse am Kauf des Objekts signalisiert. Laut den vorgeschlagenen Konditionen würde die Organisation sowohl die anstehenden Sanierungen als auch den langfristigen Betrieb der Einrichtung übernehmen. Vertraglich wäre sichergestellt, dass das Gebäude weiterhin als Pflegeheim genutzt wird. Zudem behielte die Kommune ein Vorkaufsrecht, falls die AWO Baden das Objekt jemals veräußern sollte.
Zu den geplanten Modernisierungsmaßnahmen gehört die Umwandlung von Mehrbettzimmern in Einzelzimmer, um den landesweiten Pflegevorschriften zu entsprechen. Zudem wird eine Erweiterung des Gebäudes geprüft, um die Energieeffizienz zu steigern und aktuelle Klimaschutzstandards zu erfüllen.
Die endgültige Entscheidung des Gemeinderats wird darüber bestimmen, ob der Verkauf stattfindet. Bei einer Zustimmung würde die AWO Baden die Einrichtung zum 1. September 2026 übernehmen und mit den notwendigen Umbaumaßnahmen beginnen. Die Vereinbarung würde sicherstellen, dass das Pflegeheim weiterhin betrieben wird und gleichzeitig langfristige Instandhaltungs- sowie Compliance-Anforderungen erfüllt werden.






