05 June 2026, 19:10

Habeck zweifelt an Kubickis Fähigkeit, die FDP zu retten

Habeck: Kubicki wird die FDP nicht zu einer liberalen Kraft machen

Habeck zweifelt an Kubickis Fähigkeit, die FDP zu retten

Grünen-Chef Robert Habeck äußert sich zur Zukunft der FDP

Der Co-Vorsitzende der Grünen, Robert Habeck, hat sich zur Zukunft der Freien Demokratischen Partei (FDP) geäußert. In einem Interview mit dem Spiegel stellte er infrage, ob Wolfgang Kubicki, der einzige Kandidat für den FDP-Vorsitz, die angeschlagene Partei wiederbeleben kann. Habeck wies zudem auf eine große Lücke in der deutschen Parteienlandschaft hin.

Auf dem Bundesparteitag der FDP an diesem Samstag wird ein neuer Vorsitzender gewählt. Kubicki, derzeit einziger Bewerber, gilt als Favorit für den Posten. Habeck jedoch zeigt sich skeptisch, ob es ihm gelingen wird, die Partei zu einer starken liberalen Kraft umzuformen.

In seinen Äußerungen räumte Habeck ein, dass Kubicki kurzfristig einige Wähler anziehen könnte. Er deutete an, dass einzelne Anhänger von der rechtspopulistischen AfD oder der Unionspartei CDU/CSU zur FDP wechseln könnten. Doch dies reiche nicht aus, um das zu füllen, was er als „klaffende Leerstelle“ im deutschen Parteiensystem bezeichnete.

Habeck betonte, dass das Land eine handlungsfähige liberale Partei brauche – ihr Fehlen sei ein „Problem im Kern unserer Demokratie“. Zugleich machte er deutlich, dass Kubicki seiner Ansicht nach nicht die Art von liberaler Kraft verkörpere, die Deutschland benötige.

Der FDP-Parteitag entscheidet an diesem Wochenende über Kubickis Zukunft als Parteichef. Habecks Aussagen unterstreichen die grundsätzlichen Bedenken hinsichtlich des Kurses der Partei und ihrer Rolle in der deutschen Politik. Das Ergebnis der Abstimmung wird zeigen, ob die FDP die wahrgenommene Lücke im politischen System schließen kann.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle