05 April 2026, 00:19

Hammer Raumstylisten GmbH meldet Insolvenz – 1. April 2026 markiert das Aus

Schwarze und weiße Anzeige für Clerk's Warehouse, Nr. 2 Minores in der Nähe von Aldgate, London, mit Text, der seine Angebote beschreibt.

Hammer Raumstylisten GmbH meldet Insolvenz – 1. April 2026 markiert das Aus

Hammer Raumstylisten GmbH steht vor der offiziellen Insolvenz, nachdem es nicht gelungen ist, einen Käufer zu finden. Das für seine Fachhandelsgeschäfte bekannte Unternehmen wird am 1. April 2026 das Insolvenzverfahren eröffnen. Trotz monatelanger Verhandlungen konnte keine tragfähige Lösung gefunden werden, um den Betrieb wie geplant fortzuführen.

Die Suche nach einem Investor hatte Anfang Februar 2026 begonnen, wobei über 300 potenzielle Käufer kontaktiert wurden. Bis Mitte März zeigten jedoch nur vier Parteien Interesse – doch keine von ihnen legte einen konkreten Plan vor, um das bestehende Einzelhandelskonzept von Hammer zu erhalten. Stattdessen schlugen sie vor, die Standorte unter eigenen Geschäftsideen neu zu positionieren.

Die Verhandlungen mit den beiden verbleibenden Bietern kamen zum Erliegen, sodass die Zukunft des Unternehmens ungewiss bleibt. Der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Meyer von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH bestätigte, dass kein Investor bereitstehe, Hammer als Fachhändler zu erhalten.

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Um die Kosten zu senken, wurden drastische Maßnahmen ergriffen: Am 16. März begannen Räumungsverkäufe in Filialen ohne Übernahmeperspektive, was zur Schließung aller 46 betroffenen Standorte führte. Die verbleibenden 41 Geschäfte werden ab 1. April mit Liquidationsverkäufen beginnen, um dringend benötigte Liquidität zu sichern.

Die Löhne der rund 1.100 Mitarbeiter werden bis 31. März über Insolvenzgeld von der Bundesagentur für Arbeit abgedeckt. Danach ist das Unternehmen auf Erlöse aus Räumungsverkäufen und Filialreduzierungen angewiesen, um die Zahlungsfähigkeit aufrechtzuerhalten.

Das offizielle Insolvenzverfahren startet am 1. April 2026. Das Ziel, den Betrieb als Hammer-Fachhandel zu erhalten, scheint damit gescheitert. Ohne Käufer werden weitere Filialschließungen und Liquidationsmaßnahmen folgen, um die finanziellen Engpässe zu bewältigen.

Quelle