Henkel spaltet sich in zwei eigenständige Töchter auf – Aktionäre stimmen zu
Emma WernerHenkel spaltet sich in zwei eigenständige Töchter auf – Aktionäre stimmen zu
Henkel hat die Pläne zur Aufspaltung des Unternehmens in zwei eigenständige Tochtergesellschaften finalisiert. Der Schritt folgt der Zustimmung der Aktionäre auf der Hauptversammlung Ende April. Die rechtliche Beratung für die Transaktion übernahm die renommierte deutsche Kanzlei Hengeler Mueller.
Die Umstrukturierung wurde am 27. April 2026 beschlossen, als die Henkel-Aktionäre für die Abspaltung stimmten. Dem Plan zufolge werden die Sparten Consumer Brands und Klebstofftechnologien (Adhesive Technologies) als unabhängige Tochtergesellschaften weitergeführt. Beide Einheiten agieren künftig selbstständig, bleiben jedoch vorerst im Besitz von Henkel.
Im Rahmen des Prozesses hat Henkel zudem vorläufige Sale-and-Lease-Back-Vereinbarungen für die ausgegliederten Bereiche unterzeichnet. Dadurch wird der reibungslose Betrieb während der Übergangsphase sichergestellt. Die Neuordnung stellt eine bedeutende Veränderung der Unternehmensstruktur dar: Sie trennt das konsumentenorientierte Geschäft von der industriellen Klebstoffsparte.
Die neu gegründeten Tochtergesellschaften – Henkel Consumer Brands und Henkel Adhesive Technologies – arbeiten nun eigenständig. Die Abspaltungsvereinbarung und die Leasingbedingungen bilden den Rahmen für den Übergang. Aktionäre und Rechtsberater haben alle notwendigen Schritte abgeschlossen, um die Pläne umzusetzen.






