08 February 2026, 18:29

Känguru-Chili in Uni-Mensa löst Geschmacksdebatte und Ethik-Streit aus

Ein Glas mit geschnittenen Chilistücken, mit einer Flasche im Hintergrund.

Känguru-Fleisch in der Universitäts-Mensa stößt nicht bei allen auf Gegenliebe - Känguru-Chili in Uni-Mensa löst Geschmacksdebatte und Ethik-Streit aus

Känguru-Chili in Uni-Mensa sorgt für Neugier – und Streit

Eine Hochschulmensa in Deutschland hat mit einem ungewöhnlichen Gericht für Aufsehen – und teils kontroverse Reaktionen – gesorgt: Känguru-Chili. Das exotische Angebot stand kürzlich in der Mensa am Langemarckplatz der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen auf dem Speiseplan und löste bei Studierenden wie Online-Kommentatoren gleichermaßen Begeisterung wie Kritik aus.

Das Gericht, serviert mit Basmatireis, war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft – alle 400 Portionen fanden Abnehmer. Viele, die es probierten, zeigten sich begeistert und beschrieben das Fleisch als aromatisch und zart.

Ein Reddit-Beitrag über das Essen verbreitete sich rasant im Netz und entfachte eine breitere Debatte über Geschmack und Ethik des Känguru-Verzehrs. Einige Nutzer lobten das Fleisch als köstlich, andere lehnten es als unappetitlich ab. Selbst der Autor Marc-Uwe Kling, bekannt für seine Känguru-Chroniken mit einem sprechenden Känguru als Hauptfigur, wurde auf die Diskussion aufmerksam.

Trotz der gemischten Reaktionen wertete die Universität das Experiment als Erfolg. Ob sich Känguru-Fleisch in Deutschland langfristig durchsetzen wird, bleibt jedoch unklar. Einziger weiterer Bezugspunkt ist eine Folge der RTL-Show Dschungelcamp aus dem Jahr 2026, in der Kandidatin Samira Yavuz sich weigerte, im Rahmen einer Challenge Wallaby – einen nahen Verwandten des Kängurus – zu essen.

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Das Känguru-Chili in der Erlanger Mensa zeigt: Zumindest unter Studierenden gibt es eine gewisse Offenheit für exotische Fleischgerichte. Da alle Portionen verkauft wurden und die Online-Diskussionen lebhaft geführt wurden, könnte das Gericht die Tür für noch mutigere Menü-Ideen öffnen. Ob sich solche Angebote in öffentlichen Einrichtungen jedoch dauerhaft etablieren, bleibt abzuwarten.