Koblenz stärkt Demokratie durch Vernetzung und bürgerschaftliches Engagement
Niklas NeumannKoblenz stärkt Demokratie durch Vernetzung und bürgerschaftliches Engagement
Demokratiekonferenz in Koblenz: Vernetzung und bürgerschaftliches Engagement im Fokus
In Koblenz fand kürzlich eine Demokratiekonferenz statt, die eine vielfältige Gruppe von Teilnehmenden zusammenbrachte. Organisiert von der Partnerschaft für Demokratie Koblenz und ausgerichtet von der Handwerkskammer Koblenz stand die Veranstaltung im Zeichen der Stärkung demokratischer Teilhabe und Vernetzung in der Region.
Eröffnet wurde die Konferenz mit einer Begrüßung durch Ralf Hellrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Koblenz. Anschließend richtete sich Ingo Schneider, Leiter des Amts für Bildung und Kultur der Stadt, an die Anwesenden. Er betonte das gut etablierte demokratische Netzwerk Koblenzs und rief zu weiteren Anstrengungen auf, um eine "resiliente Demokratie" aufzubauen. Besonders wichtig sei es, auch jene Bürgerinnen und Bürger einzubinden, die sich skeptisch oder desinteressiert zeigten.
In Arbeitsgruppen tauschten sich die Teilnehmenden zu zentralen Themen aus, darunter aktuelle Herausforderungen, Schwerpunkte und Zielgruppen. Diskutiert wurden zudem Strategien für eine bessere Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit. Die Konferenz markierte zugleich den Auftakt der neu ins Leben gerufenen Koblenzer Demokratiewochen, einer Initiative zur Förderung von Bürgerbeteiligung und demokratischen Werten.
Im Rahmen der Förderphase 2020–2024 des Bundesprogramms "Demokratie leben!" unterstützte Koblenz bereits über 170 Projekte und Veranstaltungen. Auf der Konferenz wurde zudem die nächste Programmphase bekannt gegeben, die von 2025 bis 2032 läuft und mit aktualisierten Zielen und Strukturen aufwartet. Zwar ist noch unklar, wie viele deutsche Kommunen sich beteiligen werden, doch Beispiele wie die "Arnsberger Wochen für Demokratie – gegen Rassismus" (die bis März 2026 laufen) zeigen, dass bundesweit ähnliche Initiativen entstehen – mit Ausstellungen, Choraufführungen und Schulprojekten.
Den Abschluss bildete ein Netzwerkempfang, der den Austausch über künftige Projektideen und Kooperationen anregte.
Die Konferenz ebnete den Weg für die weiteren demokratischen Vorhaben Koblenzs, darunter die neu gestarteten Demokratiewochen. Mit der Verlängerung des Bundesprogramms "Demokratie leben!" bis 2032 sind zusätzliche Projekte und Partnerschaften zu erwarten. Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr das Engagement der Stadt für eine lebendige Bürgergesellschaft und stabile demokratische Strukturen.






