19 March 2026, 10:30

Landau: Polizei ahndet 87 Handy-Sünder in einwöchiger Verkehrskontrolle

Ein Mann hält ein Schild mit der Aufschrift "Wir fordern Polizeirechenschaft" umgeben von einer Gruppe von Menschen, einige tragen Taschen, mit Fahrzeugen, Bäumen, Polen, Flaggen, Verkehrszeichen, Gebäuden und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Landau: Polizei ahndet 87 Handy-Sünder in einwöchiger Verkehrskontrolle

Polizei in Landau geht mit einwöchiger Kontrollwelle gegen Ablenkung am Steuer vor

Vom 8. bis 12. Dezember 2025 führte die Polizei in Landau eine konzentrierte Kontrollaktion gegen abgelenktes Fahren durch. Im Fokus standen Autofahrer, die während der Fahrt ihr Handy nutzten. Neben Bußgeldern deckten die Beamten dabei weitere Verstöße auf. Die Aktion machte deutlich, wie selbst kurze Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr zu gefährlichen Situationen führen kann.

Während der Kontrollen wurden 87 Fahrer mit je 100 Euro bestraft, weil sie ihr Handy am Steuer benutzt hatten. Ein Autofahrer gab zu, von der Kampagne gewusst zu haben, die Regeln aber trotzdem missachtet zu haben. Bei einer Routinekontrolle stellte sich heraus, dass gegen eine 26-jährige Frau ein Haftbefehl vorlag.

Zehn weitere Fahrer mussten 30 Euro zahlen, weil sie keinen Sicherheitsgurt angelegt hatten. Zwei Personen ohne festen Wohnsitz in Deutschland wurden zur Hinterlegung einer Sicherheitsleistung von 130 Euro verpflichtet. Ein 50-jähriger Mann, der bereits zweimal wegen Handyverstößen am Steuer erwischt wurde, muss nun mit dem Entzug seines Führerscheins rechnen.

Die Gefahren von Ablenkung im Verkehr sind gravierend: Ein kurzer Blick von nur zwei Sekunden auf das Handy bei Tempo 50 bedeutet 28 Meter "blind" zurückzulegen. Bei Tempo 100 verdoppelt sich die Strecke auf über 50 Meter. Wer während der Fahrt Nachrichten tippt, erhöht das Unfallrisiko um das 23-Fache.

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Die Aktion in Landau unterstreicht das anhaltende Problem der Handynutzung am Steuer. Zwar liegen noch keine bundesweiten Zahlen für 2025 vor, doch setzen lokale Kontrollen weiterhin gezielt gegen diese Vergehen durch. Wiederholungstäter müssen mit schärferen Sanktionen rechnen – bis hin zu Fahrverboten.

Quelle