20 March 2026, 18:16

Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: SPD und CDU liefern sich ein Duell um die Macht

Eine Zeichnung eines Mannes in Anzug und Krawatte, der ein Schild hält, auf dem "Der Albtraum des Wählers" steht, mit entschlossener Miene.

Dreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: SPD und CDU liefern sich ein Duell um die Macht

Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Ein Kopf-an-Kopf-Rennen

Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz entwickelt sich zu einem engen Wettlauf. Aktuelle Umfragen sehen die SPD bei 27 Prozent – knapp hinter der CDU, die auf 29 Prozent kommt. Damit zeichnet sich ein Wandel ab: Die Union, sonst oft dominierend in der Region, liegt nur noch knapp vorn. Die ehemalige Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat sich nun zur Kampagne geäußert und gibt offen zu: Als Zuschauerin von der Seitenlinie aus mitzufiebern, mache sie nervöser, als es je als Kandidatin der Fall war.

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Alexander Schweitzer übernahm im Sommer 2024 die Führung der Ampelkoalition in Mainz und folgte damit auf Malu Dreyer, die die SPD in Rheinland-Pfalz jahrelang geprägt hatte. Nun, kurz vor der Wahl am 22. März 2026, liegt Schweitzer in der persönlichen Beliebtheit leicht vor seinem CDU-Herausforderer Gordon Schnieder.

Für die SPD bedeuten die aktuellen Umfragewerte eine Verbesserung im Vergleich zu früheren Wahlen, bei denen die CDU regelmäßig 30 bis 35 Prozent holte. Diesmal ist das Rennen enger – auch weil die AfD mit 19 Prozent zulegt. Dreyer zeigt sich dennoch zuversichtlich, was die Chancen ihrer Partei angeht, und lobt Schweitzers Kampagnenführung sowie die strategische Ausrichtung der SPD.

Trotz ihres Optimismus räumt Dreyer ein, dass es ihr schwererfalle, das Wahlkampfgeschehen von außen zu verfolgen, als selbst aktiv mitzumischen. Die Anspannung als Beobachterin empfindet sie als intensiver als ihre eigenen Erfahrungen als Kandidatin.

Die Wahl wird zeigen, ob die SPD ihre Position gegen eine erstarkte CDU halten kann. Die Umfragen deuten auf ein knappen Vorsprung hin, wobei beide großen Parteien um die Führung ringen. Das Ergebnis wird entscheiden, ob Schweitzers Führung der SPD in Rheinland-Pfalz eine weitere Amtszeit sichern kann.

Quelle