07 April 2026, 20:27

Lebensmittel werden günstiger – doch die Lebenshaltungskosten steigen weiter

Altes Schwarz-Weiß-Foto eines belebten Marktes in Berlin mit Menschen, Gemüsewagen und Gebäuden im Hintergrund.

Lebensmittel werden günstiger – doch die Lebenshaltungskosten steigen weiter

Lebensmittelpreise in Berlin und Brandenburg sinken im März 2026 deutlich – doch die Lebenshaltungskosten steigen weiter

Die Preise für alltägliche Lebensmittel in Berlin und Brandenburg sind im März 2026 stark gefallen. Besonders Milchprodukte und Kartoffeln verbilligten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich. Dennoch stiegen die allgemeinen Lebenshaltungskosten weiter an, getrieben von höheren Energiekosten.

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Am stärksten sank der Preis für Quark in Brandenburg: Hier stürzten die Kosten um 28,3 Prozent ab. In Berlin verbilligte sich das Produkt um 21,0 Prozent. Auch Butter folgte diesem Trend mit einem Rückgang um 26,3 Prozent in Brandenburg und 22,9 Prozent in der Hauptstadt.

Kartoffeln wurden ebenfalls günstiger: In Brandenburg fielen die Preise um 21,3 Prozent, während Berliner Verbraucher 12,7 Prozent weniger zahlten als im März 2025.

Trotz dieser Ersparnisse belasteten steigende Energiekosten die Haushaltskassen. In Brandenburg stiegen die Ausgaben für Energie um 8,5 Prozent, in Berlin um 6,7 Prozent. Dadurch erhöhten sich die Verbraucherpreise insgesamt in Brandenburg um 2,8 Prozent und in Berlin um 2,5 Prozent.

Die sinkenden Lebensmittelpreise brachten den Verbrauchern in beiden Regionen zwar eine gewisse Entlastung. Doch der Anstieg der Energiekosten trieb die Lebenshaltungskosten insgesamt nach oben. Die Bürger sehen sich nun einem zwiespältigen Bild gegenüber: niedrigere Ausgaben im Supermarkt, aber höhere Nebenkosten.

Quelle