05 June 2026, 14:11

Lehrergehälter 2026: Bis zu 9.000 Euro Unterschied zwischen den Bundesländern

In welchem deutschen Bundesland verdienen Lehrer am meisten?

Lehrergehälter 2026: Bis zu 9.000 Euro Unterschied zwischen den Bundesländern

Lehrergehälter in Deutschland unterscheiden sich je nach Bundesland stark – die Differenz zwischen den höchsten und niedrigsten Bezügen kann mehrere hundert Euro pro Monat betragen. Eine aktuelle Auswertung zeigt, welche Regionen 2026 die besten und welche die schlechtesten Konditionen für Lehrkräfte bieten.

An der Spitze liegt Schleswig-Holstein mit einem durchschnittlichen Lehrergehalt von 56.000 Euro pro Jahr. Spitzenverdiener kommen dort auf bis zu 89.700 Euro brutto jährlich. Knapp dahinter folgt Hamburg, wo Lehrkräfte im Schnitt 54.200 Euro erhalten – begünstigt durch die Stadtstaaten-Zulage.

Den dritten Platz belegt Rheinland-Pfalz, wo Lehrer durchschnittlich 54.000 Euro verdienen. Bayern, das in offiziellen Rankings oft als Spitzenreiter bei den Gehältern gilt, landet auf Platz fünf mit einem durchschnittlichen Bruttogehalt von 52.800 Euro. Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern, wo Lehrkräfte im Jahr etwa 47.400 Euro erhalten.

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Die Kluft zwischen den höchsten und niedrigsten Gehältern beträgt rund 8.700 Euro brutto pro Jahr – das entspricht einer monatlichen Differenz von etwa 725 Euro. Historische Gründe, wie der fehlende Beamtenstatus für Lehrer in der ehemaligen DDR, wirken sich bis heute auf die Gehaltsunterschiede aus. Da Bildung Ländersache ist, legen die einzelnen Bundesländer die Bezüge selbst fest.

Die Zahlen für 2026 unterstreichen die anhaltende Ungleichheit bei den Lehrergehältern in Deutschland. Das Bundesland mit den höchsten Bezügen zahlt fast 9.000 Euro mehr pro Jahr als das Schlusslicht. Die Unterschiede spiegeln sowohl regionale Politiken als auch langjährige historische Trennlinien wider.

Quelle