Linke fordert radikale Wende: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen in Deutschland
Lukas BauerLinke fordert radikale Wende: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen in Deutschland
Deutschland kämpft mit einem massiven Wohnungsmangel – bundesweit fehlen mindestens 1,4 Millionen Wohnungen. Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Linken, hat die Reaktion der Regierung als unzureichend kritisiert und fordert sofortiges Handeln, um die Krise zu bewältigen.
Die Linke bezeichnete die geringe Zahl fertiggestellter Wohnungen im Jahr 2021 kürzlich als „beschämend“. Lay warnte, dass der Mangel an bezahlbarem Wohnraum sich zu einer „sozialen Bruchlinie“ in ganz Deutschland vertiefe. Sie verlangt ein direktes Eingreifen des Bundes, um den Wohnungsbau zu beschleunigen.
Lays Lösungsvorschlag umfasst ein dringendes Investitionsprogramm mit Fokus auf sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau. Ihre Prioritäten sind klar: mehr Sozialwohnungen, kommunale Immobilien und Genossenschaftswohnungen. Zudem drängt sie darauf, dass die Bundesregierung die seit Langem versprochenen Fördermittel für den gemeinnützigen Wohnungsbau endlich freigibt – ohne weitere Verzögerungen.
Kritik richtete Lay auch an Verena Hubertz, deren vorgeschlagene Maßnahmen sie als unzureichend zurückwies. Lay betont, dass entschlossenere Schritte nötig seien, um die wachsende Wohnungsnot wirksam zu bekämpfen.
Der Aufruf zu einem Investitionsprogramm zielt darauf ab, den Bau bezahlbarer Wohnungen voranzutreiben. Lay besteht darauf, dass die Bundesregierung schnell handeln muss, um eine Verschärfung der Wohnungsnot zu verhindern. Ohne sofortige Maßnahmen werde sich die Kluft zwischen Nachfrage und Angebot weiter vergrößern.






