08 June 2026, 02:12

Linksextreme legen Hakenkreuz aus veganem Hackfleisch bei AfD-Veranstaltung

Swastika aus veganem Hackfleisch für die AfD

Linksextreme legen Hakenkreuz aus veganem Hackfleisch bei AfD-Veranstaltung

Linksextreme Aktivistinnen und Aktivisten haben eine Frühstücksveranstaltung der AfD in Heidenheim gestört, indem sie aus veganem Hackfleisch ein Hakenkreuz legten. Die von einer Gruppe mit Verbindungen zum Zentrum für Politische Schönheit organisierte Aktion löste schnell eine Kontroverse aus. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Aktivistinnen und Aktivisten formten das Symbol aus 1,2 Kilogramm veganem Hackfleisch, Zwiebeln und Gurken. Darum herum ordneten sie die Worte „Hütet euch vor der NSAFD“ an – ein Wortspiel mit dem Parteinamen. Eine führende Organisatorin bezeichnete die Aktion später als „künstlerische Intervention“, die zur Reflexion über rechtsextreme Politik anregen solle.

Das Zentrum für Politische Schönheit ist für spektakuläre Proteste bekannt. In der Vergangenheit hatten seine Mitglieder bereits ein ARD-Interview mit der AfD-Co-Vorsitzenden Alice Weidel unterbrochen. Diesmal behaupteten einige Beteiligte, nach dem Aufbau der Installation Drohungen von AfD-Politikern erhalten zu haben. Die Gruppe argumentierte zudem, die Verwendung des Hakenkreuzes sei rechtlich gedeckt, da es sich um eine kritische politische Aussage handle.

Der AfD-Landesvorsitzende Emil Sänze verurteilte die Aktion als „Schande“. Er schlug vor, die Aktivistinnen und Aktivisten sollten „lieber einer Arbeit nachgehen“ statt Proteste zu inszenieren. Unterdessen bestätigte die Polizei, sie prüfe, ob die Darstellung gegen Gesetze zum Verbot verfassungsfeindlicher Symbole verstoße.

Der Vorfall lenkt die Aufmerksamkeit auf die Spannungen zwischen rechtsextremen und linksextremen Gruppen in Deutschland. Nun müssen die Behörden klären, ob die Aktivistinnen und Aktivisten gegen Gesetze verstoßen haben. Das Zentrum für Politische Schönheit zeigt indes keine Anzeichen, seine provokanten Kampagnen einzustellen.

Quelle