31 May 2026, 22:14

Mainz regelt Public Viewing der WM 2026 mit klaren Lärmgrenzen

Öffentliche Übertragung in Mainz: Spätetermine der WM könnten nicht gezeigt werden

Mainz regelt Public Viewing der WM 2026 mit klaren Lärmgrenzen

Stadtrat von Mainz führt neue Regeln für öffentliche Übertragungen der FIFA-WM 2026 ein

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Der Mainzer Stadtrat hat neue Vorschriften für öffentliche Übertragungen der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 erlassen. Die Regelungen sollen die Freude der Fans mit dem Lärmschutz in Einklang bringen – besonders vor dem Hintergrund der späten Anpfiffzeiten, die durch die Zeitunterschiede zu den Gastgeberländern bedingt sind. Veranstalter müssen nun bei Open-Air-Übertragungen während des Turniers spezifische Richtlinien beachten.

Das Turnier findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 statt, wobei viele Spiele aufgrund der Zeitzonen in Mitteleuropäischer Zeit spät beginnen. Um dies zu berücksichtigen, erlaubt der Stadtrat öffentliche Übertragungen für Partien mit offiziellen Anpfiffzeiten zwischen 8:00 und 22:00 Uhr. Für die K.-o.-Phase und das Finale gelten jedoch strengere Auflagen: Hier sind Übertragungen nach 21:00 Uhr untersagt.

Veranstalter sind verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um Lärmbelästigungen für Anwohner zu minimieren. Die Verordnung sieht zudem Ausnahmen von den üblichen Lärmschutzbestimmungen vor, sodass Gaststätten und Restaurants ihre Öffnungszeiten für die Übertragungen verlängern dürfen. Der vollständige Wortlaut der Regelungen steht online zur öffentlichen Einsicht bereit.

Während der Gruppenphase (11. bis 28. Juni 2026) dürfen die Übertragungen bis 22:00 Uhr stattfinden. Mit Fortschreiten des Turniers gelten für spätere Spiele jedoch strengere Auflagen, um nächtliche Störungen zu begrenzen.

Die neuen Bestimmungen bieten Fans Flexibilität, berücksichtigen aber auch die Bedenken der Anwohner hinsichtlich nächtlichen Lärms. Gaststätten, Restaurants und Veranstalter können nun ihre Public-Viewing-Planungen innerhalb der vorgegebenen Zeitfenster vornehmen. Die Entscheidung des Stadtrats spiegelt die besondere Herausforderung wider, Übertragungen über verschiedene Zeitzonen hinweg zu organisieren.

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