Mainz zieht mit kuriosem 2:0 gegen Olomouc ins Conference-League-Viertelfinale ein
Lukas BauerMainz zieht mit kuriosem 2:0 gegen Olomouc ins Conference-League-Viertelfinale ein
Mainz sichert sich Platz im Viertelfinale der UEFA Conference League nach 2-0-Sieg gegen Sigma Olomouc
Das Spiel nahm eine ungewöhnliche Wendung, als Verteidiger Danny da Costa in der 85. Minute plötzlich das Feld verließ – nur Augenblicke, nachdem er am Aufbau zum zweiten Tor seines Teams beteiligt gewesen war.
Mainz hatte die Partie bereits fest im Griff: Stefan Posch traf in der 46. Minute, Armindo Sieb erhöhte in der 82. nach Vorlage von da Costa auf 2:0 und besiegelte damit den Einzug der Deutschen in die nächste Runde.
Doch dann, fünf Minuten vor Schluss, sprintete da Costa urplötzlich vom Platz. Seine Abwesenheit ließ die Mannschaft vorübergehend in Unterzahl zurück und verwirrte sowohl die Bank als auch Trainer Urs Fischer. Ohne die Gründe zu kennen, wechselte Fischer umgehend Kacper Potulski ein, um die Lücke zu schließen.
Später stellte sich heraus, dass da Costa dringend auf die Toilette musste. Nach seiner Rückkehr stellte er fest, dass er bereits ersetzt worden war. Dieser skurrile Vorfall trübte jedoch kaum den historischen Erfolg von Mainz, das als erster deutscher Verein überhaupt das Viertelfinale der Conference League erreichte.
Als nächste Herausforderung wartet Racing Strasbourg – das Hinspiel findet am 9., das Rückspiel am 16. April statt.
Da Costas überstürzter Abgang gab einem ansonsten souveränen Sieg eine bizarre Note. Mainz bereitet sich nun auf das Viertelfinale vor, obwohl die Mannschaft im gesamten Turnier bisher erst zwei Tore erzielte. Mit einer disziplinierten Defensive und entscheidenden Treffern hat sich das Team weiter in den europäischen Wettbewerb vorgearbeitet als jede deutsche Mannschaft zuvor in diesem Wettbewerb.






