Mainzer Tierheim sucht dringend neuen Standort wegen Brückenabriss
Die Zukunft des Mainzer Tierheims sorgt für breite Diskussionen. Die Einrichtung muss umziehen, weil die geplante Abrissarbeiten an der Mombacher Brücke dies erfordern. Stadtvertreter und Mitarbeiter des Tierheims prüfen nun mögliche Standortalternativen.
Die Stadt zahlt dem Tierschutzverein derzeit jährlich 129.400 Euro für die Betreuung herrenloser Tiere. Um den Bedürfnissen des Tierheims gerecht zu werden, hat Mainz mehrere Millionen Euro für neue Unterkünfte bereitgestellt. Zudem fließt ein mittlerer siebenstelliger Betrag in bauliche Modernisierungen der Einrichtung.
Zwei vorläufige Standorte wurden vorgeschlagen, stießen jedoch auf Kritik. Als Übergangslösung könnte die Stadt einige Tiere vorübergehend im Gonsenheimer Zoo unterbringen. Die neuen Modulbauten für das Tierheim lassen sich entweder am aktuellen Standort oder an einem neuen Ort aufstellen.
Die Mitarbeiter des Tierheims bevorzugen eine dauerhafte Lösung, idealerweise am Stadtrand. Der parteilose Oberbürgermeister Nino Haase betonte, dass die Stadt diesem Vorschlag grundsätzlich offen gegenüberstehe.
Die Verlegung des Tierheims hat für die lokalen Behörden nun höchste Priorität. Die finanzielle Zusage der Stadt sichert die Umsetzung des Projekts. Eine endgültige Entscheidung über den Standort steht jedoch noch aus.






