Mainzer Tierheim vor Umzug: Stadt sucht dringend Übergangslösung bis 2027
Lukas BauerMainzer Tierheim vor Umzug: Stadt sucht dringend Übergangslösung bis 2027
Mainzer Stadtverwaltung berät mit Tierschützern über Zukunft des Tierheims
Vertreter der Stadt Mainz haben sich mit dem örtlichen Tierschutzverein getroffen, um die Zukunft des städtischen Tierheims zu klären. Der aktuelle Standort in der Zwerchallee ist zu klein und den Anforderungen nicht gewachsen. Zudem steht der benachbarte Mombacher Viadukt bis 2027 vor dem Abriss. Nun geht es darum, sowohl eine Übergangslösung als auch eine dauerhafte Perspektive zu finden.
Die Gespräche zwischen der Stadt und den Tierheim-Mitarbeitern laufen bereits seit 2022. Ein Fachplaner wurde hinzugezogen, um ein provisorisches Konzept zu erarbeiten. Zwei mögliche Zwischenstandorte wurden vorgeschlagen: einer in der Mombacher Straße, ein weiterer in der Nähe des bestehenden Tierheims.
Die Stadt hat beträchtliche Mittel für die Übergangseinrichtungen zugesagt, die genauen Kosten wurden jedoch nicht genannt. Zudem versicherten die Verantwortlichen, dass zweistöckige Module nur am Interimsstandort "Am Rondell" zum Einsatz kommen sollen. Mobile Einheiten könnten später am endgültigen Standort wiederverwendet werden.
Um den Umzug zu erleichtern, will die Stadt eng mit den Tierheim-Mitarbeitern zusammenarbeiten. Falls keiner der vorgeschlagenen Zwischenstandorte den Anforderungen entspricht, sollen Alternativen geprüft werden. Auch die ÖDP hat sich eingeschaltet und eine offizielle Anfrage an den Stadtrat gestellt. Darin fordert die Partei Klarheit über den Zeitplan für den Umzug sowie mögliche Ersatzstandorte.
Die Stadt betont, das Tierheim während der Übergangsphase weiterhin zu unterstützen. Geplant ist, die provisorischen Einrichtungen bestmöglich zu gestalten und gleichzeitig nach einer dauerhaften Lösung zu suchen. Ziel ist es, die Belastungen für Mitarbeiter und Tiere während des Umzugs so gering wie möglich zu halten.






