07 April 2026, 18:23

Medienanwalt droht Spiegel und ARD mit Klagen im Ulmen-Fernandes-Streit

"Offensichtlicher Verstoß gegen die Rechtsstaatlichkeit": Ulmens Anwalt attackiert "Caren Miosga"

Medienanwalt droht Spiegel und ARD mit Klagen im Ulmen-Fernandes-Streit

Der Rechtsstreit zwischen der Schauspielerin Collien Fernandes und ihrem Ex-Mann, Christian Ulmen, nimmt eine neue Wendung. Der Medienanwalt Christian Schertz wirft öffentlich-rechtlichen Sendern vor, in ihrer Berichterstattung über den Fall voreingenommen zu sein. Nun kündigt er eine Klage gegen den Spiegel wegen dessen Artikel an und kritisiert eine bevorstehende ARD-Talkshow, die Ulmens Perspektive ausblende.

Im Mittelpunkt des Konflikts stehen Vorwürfe von Fernandes, die von der Staatsanwaltschaft Itzehoe noch untersucht werden. Schertz, der Ulmen vertritt, behauptet, die Medien hätten seinen Mandanten unfair behandelt. Er wirft NDR und der Sendung Caren Miosga vor, durch die Einladung von Fernandes und Bundesjustizministerin Stefanie Hubig – ohne Vertreter Ulmens – klare Voreingenommenheit zu zeigen.

Das Team von Caren Miosga weist die Vorwürfe zurück. Man betone, das Programm behandle ein gesellschaftspolitisch relevantes Thema und halte sich an journalistische Sorgfaltspflichten. Die Redaktion versichere zudem, Ulmens Unschuldsvermutung während der Diskussion zu wahren.

Schertz hatte zuvor angeboten, an der Sendung teilzunehmen, war jedoch abgelehnt worden. Nun bezeichnet er die Gästeauswahl als einseitig und rechtlich bedenklich. Zudem wies er entschieden zurück, dass Ulmen an der Erstellung oder Verbreitung von Deepfake-Videos beteiligt gewesen sei – ein Vorwurf, der mit dem größeren Streit zusammenhängt.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen noch; ein Abschluss steht aus. Schertz' juristische Drohungen gegen den Spiegel und seine Kritik an der ARD verschärfen den Druck. Die geplante Talkshow-Folge wird ohne Vertretung von Ulmens Seite ausgestrahlt.

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