Monatelange Bahnsperrung im Süden Frankfurts: Was Pendler jetzt wissen müssen
Emma WernerMonatelange Bahnsperrung im Süden Frankfurts: Was Pendler jetzt wissen müssen
Große Bahnstrecke im Süden Frankfurts für über einen Monat gesperrt
Ab dem 4. April 2026 wird eine wichtige Bahnverbindung im Süden Frankfurts für mehr als einen Monat stillgelegt. Die Sperrung dauert bis zum 15. Mai und betrifft den Abschnitt zwischen den Bahnhöfen Forsthaus und Südbahnhof, während dort dringende Bauarbeiten durchgeführt werden. Provisorische Brücken und umgeleitete Züge sollen während der Arbeiten zumindest teilweise für Verbindungen sorgen.
Von der Schließung betroffen sind mehrere Strecken, darunter die Linien RB58 und RE59. Der Nachtverkehr der RB58 zwischen Hanau Hauptbahnhof und Rüsselsheim Opelwerk entfällt komplett. Die RB58-Züge am Tag werden stattdessen über Frankfurt-Louisa fahren, während die RE59-Verbindungen zwischen Frankfurt-Ost und dem Fernbahnhof Frankfurt Flughafen ganz ausfallen.
Während der Bauphase entstehen neue Widerlager für eine Eisenbahnbrücke über die Mörfelder Landstraße. Zwei Behelfsbrücken werden den Zugverkehr bis Ende 2027 aufrechterhalten, bis die dauerhafte Konstruktion fertiggestellt ist. In der Nähe von Forsthaus beginnt zudem ein Projekt zur höhenfreien Kreuzung, bei dem neue Pfahlgründungen und zusätzliche provisorische Brücken errichtet werden.
Zu den Bauarbeiten gehören auch der Rückbau von Dammabschnitten, das Rammen von Pfählen sowie das Positionieren schwerer Brückenteile mit Kränen. Die Maßnahmen sind Teil einer langfristigen Modernisierung, um die Schieneninfrastruktur in der Region zu verbessern.
Die sechswöchige Sperrung bringt für Pendler und Reisende erhebliche Änderungen mit sich. Durch Umleitungen und Behelfslösungen wie die provisorischen Brücken soll die langfristige Beeinträchtigung jedoch so gering wie möglich gehalten werden. Nach Abschluss der Arbeiten wird mit einer höheren Zuverlässigkeit und Kapazität des Schienenverkehrs im Süden Frankfurts gerechnet.






